Mit Safran und Bewegung für eine bessere Stimmung sorgen
Der Herbst ist nicht nur die Zeit der bunten Natur, es ist auch die Zeit, die vielen Menschen aufs Gemüt schlägt und in der Folge zu depressiven Phasen führen kann. Die gute Nachricht ist, wir sind nicht hilflos. Nebst viel Bewegung können Nahrungsergänzungen wie Safran, Olivenöl oder Kurkuma die Stimmung positiv beeinflussen und uns zumindest temporär unterstützen. Ein Einblick in die «Apotheke» der Natur.
Die Themen im Überblick:
Herbstzeit = Depressionszeit? Der Herbst kann für viele Menschen bedrückend wirken.
Herbst = Nebel und früher Eindunkeln
Nebel verschleiert. Macht manch Gewohntes wird schlechter sicht- oder sogar unsichtbar. Manchmal erahnen wir, dass da mehr ist hinter dieser grauen «Wand». Nebel wirkt auf viele Menschen schwer, zum Teil sogar belastend. Ähnlich ist es bei einer depressiven Verstimmung. Auch hier sehen wir nicht mehr klar, nur noch Konturen. Es will uns im Kopf einfach nicht gelingen Klarheit zu bekommen. Was können wir tun?
Etwas vom Wichtigsten für alle Menschen ist regelmässige Bewegung an der frischen Luft.
Im Artikel «Wie viele Schritte braucht es für ein gesünderes Leben» (Tagesanzeiger, 4.10.22) wird eine Studie präsentiert, die aufzeigt, dass das Risiko, vorzeitig zu sterben, Herz-Kreislauf-Probleme zu bekommen oder an Krebs zu erkranken, bereits mit 2000 Schritten täglich um rund 10 Prozent sinkt. Wer 4000 Schritte täglich geht, senkt es um 20 Prozent, bei 6000 Schritten sind es 30 Prozent und so weiter.
Bewegung hilft präventiv – auch bei Anfälligkeit auf eine schwere Stimmung.
Wir müssen wissen, der menschliche Körper ist nicht für das geschaffen, was wir immer mehr tun: vor dem PC oder dem Smartphone sitzen. Er ist gebaut um weite Strecken zu gehen und ist damit mit dem von uns so gefürchteten und zu Unrecht verurteilem Wolf, sehr nahe. Unsere Vorfahren lebten das Normadentum und blieben sowohl im Kopf wie auch im Körper fit.
Der Depression bewusst engegen treten mit Bewegung und frischer Luft
Bewegung ist das eine, Ernährung das andere
Wie so oft gibt es nicht nur eine bestimmte Massnahme, die wirkt. Ausgeglichenheit, Work-Life-Balance, Nein sagen, sich gesünder und bewusster ernähren und vieles mehr, kann einen grossen Einfluss auf unsere Stimmung und psychische Stabilität haben. Doch die Ansprüche seitens der Wirtschaft, und auch von uns selbst, können belastend auf uns wirken.
Wie schnell greifen wir zum wachmachenden Kaffee oder zu Energydrinks. Dass uns die Natur die gesunde Alternative Safran bietet, wissen die wenigsten.
Safran? Wir schauen genauer hin.
Safran – was die Antike sagt
Aus der Antike ist überliefert, dass Safran
In der traditionellen Medizin Europas wurde Safran auch bei Atemwegsinfektionen eingesetzt.
Safran, so verspricht es die Broschüre «Rotes Gold für mehr Lebensfreude» von plantavita, kann die Stimmung verbessern. Laut diesem Ratgeber hat eine Untersuchung ergeben, dass Safran bei leichten und mittleren Depressionen einem Scheinmedikament überlegen und Antidepressiva nicht unterlegen war. Grund genug, Safran zu testen oder einfach eine Geldmacherei?
Nun leben wir in einer Zeit, wo sich Studien andauernd widersprechen. Als jemand, der von Depressionen betroffen ist, ist es schwierig, sich zu orientieren. Man sucht intensiv nach Hilfe und weiss nicht, was gilt und was hilft.
Was kann man tun, wenn die Stimmung im Keller ist?
Safran: Rotes Gold aus der Natur
Die eigene Individualität anerkennen
Als Menschen vergleichen wir unser Aussehen und unsere Leistung allzu gerne mit denen unserer Mitmenschen. Vorbilder haben ihre Wirkung.
Nur, dass wir mit uns selbst meist zu hart ins Gericht gehen. Uns selbst genügen wir am wenigsten. Individualität darf ein eigenes Leistungstempo haben, eigene Denk- und Sichtweisen.
Dieses sich selbst Genügen ist sehr wichtig. Sich jeden Tag selbst zu umarmen, zu «herzen» und sich gut zuzusprechen, tut der eigenen Seele wohl.
Sich jeden Tag selbst umarmen und wertschätzen tut uns enorm gut
Ernährung temporär mit Safran ergänzen
Alles, was den Körper unterstützt, macht Sinn. So soll laut Tagesanzeiger-Artikel «Olivenöl hilft bei Depressionen» auch das «flüssige Gold» positiv wirken. Nahrung wie Olivenöl und Safran werden auch sonst mit dem Essen aufgenommen. Insbesondere Safran kann temporär auch als Kapseln zur Unterstützung eingenommen werden. Dabei muss man jedoch beachten, dass Menschen unterschiedlich auf Medikamente und Therapien ansprechen.
Oft bleibt einfach der Weg Safran, Bewegung und Selbstumarmung auszuprobieren. Immer wieder. Und sich selbst beobachten. Wahrnehmen. Ein kleines Tagesbuch mit den Erkenntnissen hilft uns dabei. Auch um die Wirkung besser zu erkennen.
Ob Safran, Olivenöl oder Kurkuma, die Nebenwirkungen sind in der Regel gering. Eine Rücksprache mit dem Arzt bei Einnahme von Medikamenten ist immer empfehlenswert, um unliebsame Wechselwirkungen zu verhindern.
© christliche-lebensberatung.ch, überarbeitet am 9.9.2025, Andreas Räber
Autor
Andreas Räber, Enneagramm-Coach/ Trainer und GPI®-Coach, Autor von zahlreichen Blogs, unter anderem zum Thema Gesundheit und Nahrung. Er gehört zu den Menschen die Nahrungsergänzung aus persönlicher Überzeugung in seine Ernährung integriert haben.














