«Hat mein Kind ein ADHS oder hat es nicht?» Diese Frage stellen sich viele Eltern. Oft, weil das Kind Konzentrationsstörungen und sehr viel Bewegungsdrang hat. Kritiker weisen zu recht darauf hin, das hinter Unkonzentriertheit auch zu hohe Erwartungen stehen können und dem Bewegungsbedürfnis der Kinder zu wenig Rechnung getragen wird. Unkonzentriertheit bedeutet also nicht unbedingt gleich eine ADHS-Diagnose. Ob ein Kind ein ADHS, ADS hat oder nicht, benötigt eine vertiefende Abklärung durch eine Fachperson. In diesem Artikel geht es um dem Umgang mit ADHS.
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ADS/ADHS besser verstehen können: Es geht um Menschen, die die Welt aus einer anderen Sicht sehen und erleben. Es geht um Kinder, die den Schulunterricht stören und ihre Eltern an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen. Es geht um nicht erreichte Leistungen und Ziele, um eine andauernde innere Unruhe und um Versagen als ständig begleitendes Gefühl. ADS/ADHS unter der Lupe.
ADHS-Kinder haben eine andere Wahrnehmung. Eltern von betroffenen Kindern wissen, noch vor ein paar Jahren wurde das Thema ADHS in der Schule (je nach Lehrer) nicht erkannt oder manchmal sogar verdrängt. Die Kinder sind zwar regelmässig in der Schulklasse aufgefallen, doch ADHS wurde oft als billige Entschuldigung für schlechte Erziehung dargestellt.
ADHS-Kinder – denn sie wissen nicht, was sie tun (beziehungsweise erst hinterher, …wenn überhaupt). Eltern mit ADHS Kindern sind gefordert. Sie brauchen viel Geduld, müssen ihren Kindern immer wieder Verständnis vermitteln.
