Beiträge

Jeder Mensch kommuniziert.

Braucht Kommunikation. Austausch fördert uns, lässt in uns neue Ideen entstehen und bewirkt Bestätigung oder Kritik. Dieser Austausch hat insbesondere durch die sozialen Medien stark zugenommen. Rund um die Uhr mit Infos eingedeckt zu werden, hat Folgen. Jede Info verlangt nach dem Entscheid, ob sie gelesen werden soll oder nicht und ob wir uns von ihr bewegen bzw. berühren lassen. Und das den ganzen Tag lang.

Dauerregen in der Infowelt. Dauerregen belebt nicht nur, er durchdringt auch unseren Schutzwall. Dringt bis ins tiefste Innere. Aus Agieren wird nur noch Reagieren.

Nachdenken

Statt Leben Gestalten entsteht das latente Gefühl, gelebt zu werden.

Sind die Kleider vollgesogen, nimmt die Beweglichkeit ab. Es geht dann nur noch um möglichst schnelle Lösungen, damit etwas rasch vom Tisch ist.

Fremdspannung oder eigene Spannung

«Harry, ich weiss, sie war es» so hatte Oberinspektor Derrick in der gleichnamigen Krimiserie jeweils seinen Kollegen informiert. Seine Spürnase war äusserst zuverlässig. Doch wie sollte er es beweisen? Natürlich auf seine eigene Art, mit der er auch dann und wann Menschen vor den Kopf stiess.

Wann haben Sie den letzten Krimi gelesen oder im Fernsehen gesehen? Wer war der Mörder? Besonders bei Büchern ist entscheidend, wie ein Krimi geschrieben wird. In der «Ich»-Form ist man als Leser viel näher beim Geschehen. Bei der erzählenden Form ist mehr Distanz vorhanden. Man kann den Leser dafür als Mitwisser mit in die Geschichte hineinnehmen. «Hätte Kommissar X gewusst, dass er mit dem Mörder sprach, er hätte Schlimmes verhindern können …» Informationen als Leser erhalten, die der Protagonist im Buch nicht weiss. So sieht man manches Unheil nahen und der Autor kann Spannung bewusst aufbauen.

Spannungen im beruflichen Umfeld

Berufsalltag hautnah: Leistungsdruck. Mobbing. Zeitdruck. Endlose To Do Listen. Zahlreiche Meetings und Weiterbildungen. Zu hohe Anforderungsprofile oder zu hohe eigene Anforderungen.

Nachdenken

Stress gehört zum Leben. Nur ist die Erträglichkeitsgrenze für jeden Menschen nicht gleich hoch.

Jeder denkt und fühlt anders. Das berufliche Umfeld wirft uns in zahlreiche Spannungsfelder, die sich ohne konkretes Gesicht gegenseitig noch potenzieren können. Was unfassbar ist, muss visualisiert werden.

Visualisieren = sichtbar machen. Reflektion fördern.

Etwas aufdecken. Damit treten wir in die Fussstapfen von Oberinspektor Derrick.

Nachdenken

Mit Aufdecken meine ich, sich die Zeit nehmen, um Handlungen, Ursachen, Stressmomente etc. zu skizzieren.

Es geht nicht um eine schöne Zeichnung, sondern um eine nachvollziehbare. Denken Sie an die Skizzen der Schweizer Mobiliarversicherung. Einfach und doch aussagekräftig. Es geht um das Erkennen von Abläufen in mir und auch extern. Um das schrittweise Heranarbeiten an mögliche Abläufe und Ursachen. Mit dieser Massnahme wird die eigene Reflektion gefördert und, so komisch es klingt, es werden Spannungen abgebaut. Sie bekommen ein neues Gesicht.

Spannungen erkennen, sie zulassen, sich auf sie einlassen – das fördert die eigene Persönlichkeitsentwicklung. An Herausforderungen wachsen wir. Und an unseren Mitmenschen.


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Anhand von vier inneren Antreibern – dem Geschäftigen, dem Konsequenten, dem Freundlichen und dem Gemütlichen – bietet er dem Leser eine vergnügliche, sehr griffige Anleitung zur Spiegelung und Wahrnehmung seines inneren Teams und dessen Dialogen. Unterhaltsam erläutert er ein Verfahren, das von den individuellen Stärken und Möglichkeiten jedes Einzelnen ausgeht und konkrete, handlungsorientierte Wege zur Ausschöpfung des eigenen Potenzials eröffnet und gleichzeitig zur Minimierung unbewusster Selbstsabotage führt. Wer sich darauf einlässt, gewinnt mehr Gelassenheit, Sicherheit und Glück auf allen Ebenen, beruflich wie privat. Die aktuelle 2. Auflage wurde korrigiert und um ein Kapitel zum Thema Selbstsabotage erweitert.