Wie schnell sagt man zu jemandem: «Es tut mir leid». Gibt es einen tieferen Sinn, als nur um Verzeihung bitten? Es braucht dazu die richtige Herzenshaltung der Person gegenüber, der man schuldig geworden ist, absichtlich oder icht. Und die ist spürbar – oder eben nicht. Was genau bedeutet «Vergebung»? Die griechische Übersetzung sagt: «fortgehen lassen», etwas «loslassen», z. B. wenn man jemandem eine Schuld erlässt, ohne eine Rückzahlung einzufordern. Vergeben wir? Von ganzem Herzen?

Gibt es einen Gott? Im Artikel «Fünf Mal pro Jahr in den Gottesdienst» (NZZ.ch, 22.4.2016) wird auf eine Umfrage des Bundesamtes für Statistik aus dem Jahr 2014 zugegriffen. Demnach glaubt jeder zweite Befragte an einen einzigen Gott und jede vierte Person an eine höhere Macht.

Jeder Lebensabschnitt hat positive und weniger positive Seiten. Der Umzug ins Altersheim wird ist nicht immer einfach. Die Gefahr, dass einige Senioren das Gefühl haben, nicht mehr zu genügen und zur Last geworden zu sein, ist leider nicht verhinderbar. Manche Angehörige machen sich Vorwürfe, dass sie den Senioren die Heimat nehmen und sie aus dem gewohnten Umfeld reissen. Dieser Lebensabschnitt ist nicht einfach und darf auch nicht beschönigt werden. Trotzdem ist das Leben schöner, wenn man sich positiv in die neue Lebenssituation einlässt und auch auf professionelle Pflege um sich wissen darf. Dann nähmlich, gibt es auch im Altersheim noch ganz vieles zu entdecken.

Nothilfe: Working together to win. Immer wieder liest oder hört man in Medien  von Naturkatastrophen, Armut, Hunger und gravierenden Umweltschäden. Nothilfe ist so schnell wie möglich angesagt. Bekannt ist zum Beispiel Pakistan. Doch es gibt auch zahlreiche Länder, die mit ihren Problemen eher in den Hintergrund der Aufmerksamkeit geraten sind, wie zum Beispiel Simbabwe.

Simbabwe: fehlende Ernährungssicherheit

Die Bevölkerung von Simbabwe leidet seit einigen Jahren an einer ausgedehnten wirtschaftlichen und soziopolitischen Krise. Die Ernährungssicherheit in Simbabwe sei seit einigen Jahren kritisch, berichtet das christliche Hilfswerk tearfund. Nach Einschätzung von Fachpersonen befände sich das Land wiederum am Rande einer Hungersnot. Übermässige Niederschläge in den einen und ausbleibender Regen in anderen Gebieten, haben grosse Teile der Maisernte vernichtet.

Nothilfe dank Patenschaften

Nothilfe dank Patenschaften

Kampf gegen Armut, Hunger und Naturkatastrophen

Nach zwei ununterbrochenen, harten und massiven Krisenjahren kämpfen nach wie vor viele Haushalte in Simbabwe, einem südlichen Binnenstaat in Südafrika, ums Überleben. Der Wiederaufbau ihrer Existenzgrundlage wird noch mehrere lange Jahre in Anspruch nehmen.

Der Aufbau ist zwar eine Art Perspektive, aber eine, die viel Geduld und leider auch immer noch zu viele Opfer fordert.

Das Welternährungsprogramm und die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft schätzen, dass in diesem Jahr 2,8 Millionen Menschen in Simbabwe auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein werden. Kommt dazu, dass der Kampf gegen menschliche Tragödien wie Armut und Hunger, sowie gegen Überschwemmungen und andere Naturkatastrophen nie enden wird.

Beispiel Nothilfe

Spendenfranken in der Schweiz sind hart umkämpft. «Gewinnen» wird jeweils das Land, dass mit einer aktuellen Naturkatastrophe zu kämpfen hat und von den Medien die volle Aufmerksamkeit erhält. Beispiele: Haiti, das am 12. Januar 2010 von einem Erdbeben heimgesucht wurde.

Dann war die Nothilfe für Pakistan ein Thema in Medien. In den Berichterstattungen gehen Länder ohne «aktuelle Notkatastrophen» verloren und ziehen in finanzieller Hinsicht somit den Kürzeren. Trotz dieser Tatsache läuft die Zeit weiter, Hunger und Armut bleiben und Menschen aus armen Ländern sind gefordert, zu warten und zu hoffen.

Helfen vor Ort:

Sinnvoll spenden: Nothilfe nicht nur bei Naturkatastrophen

© christliche-lebensberatung.ch – überarbeitet am 22.6.2022/ar

«Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.» Dies verspricht Jesus Christus in der Bibel Menschen, die an ihn gläubig geworden sind (Johannes 8,36). Was aber, wenn gläubige Christen nichts von dieser Freiheit spüren? Wenn der Glaube alles andere als frei zu machen scheint? Wenn einen schwer belastet, was doch Lebenshilfe bedeuten sollte?