Beiträge

 

Was könnte Christsein für das eigene Leben bedeuten?

Gibt es Richtlinien, an denen man sich orientieren kann oder muss?

Was ist ein Christ?

Einfach gesagt jemand, der sich auf eine Beziehung mit Gott einlässt und sich nach den Aussagen der Bibel richtet. Natürlich könnte man jetzt sagen, ich mache das. Ich helfe anderen Menschen und versuche so bescheiden wie nur möglich zu leben. Der eingeschlagene Weg stimmt. Ja zu Gott sagen kann bedeuten, dass man bisherigen Gewohnheiten besser loslässt. Gewohnheiten abzulegen geht meistens nicht von heute auf morgen. Keine Angst, das sind nur solche, die uns und der Beziehung zu Gott schaden könnten. Oder die verhindern, dass wir uns für das Wohl der allgemeinen Gesellschaft einsetzen. Und wir daran teilnehmen. Christ sein hat also viel mit Beziehung und Teilnahme zu tun.

Wie sieht so ein Leben konkret aus?

Leben mit Gott ist Programm. Wirklich? So wird es oft dargestellt. Ein Christ macht dies, ein Christ macht das und jenes sicher nicht. Zum Beispiel nimmt er bei jedem Wetter am Gottesdienst teil oder erzählt zu jeder Zeit und überall von Gott. Von seinen Erlebnissen mit ihm. Das sind Klischees, die auf keinen Fall verallgemeinert werden dürfen. Sie hängen mit der Persönlichkeit des einzelnen Menschen zusammen.

Die Frage muss daher lauten: Wie wirken sich Zusagen von Gott, wie zum Beispiel neu entdeckte Liebe, tiefe Beziehungen, Annahme und die Gewissheit auf ein Leben nach dem Tod, auf jeden Einzelnen aus? Die einen werden sprudeln vor Freude und ihre Erkenntnisse weitererzählen. Die andern bleiben zurückhaltend im Hintergrund und leben ihren Glauben im stillen Herzen. Beides ist möglich. Beides hat positive Auswirkungen. Kurz-, mittel-, oder langfristig.

Hinsehen:

Nachdenken

Wachstum hat verschiedene Auswirkungen

Beziehungen verändern sich! Jedes Paar, das beschliesst, gemeinsam durchs Leben zu gehen, wird durch gegenseitige Akzeptanz, durch Respekt und Liebe verändert. Man sucht gemeinsame Zeit, interessiert sich füreinander. Alte Sichtweisen können sich allmählich verändern, neue dazukommen. Am Anfang läuft alles wie von selbst. Verliebtheit beflügelt.

Auch die Liebe verändert sich. Sie kann zeitweise zum Willensakt werden. Sich arrangieren und nach gemeinsamen Lösungen suchen hat aber immer das Ziel in Sicht. Unterwegs sein erfordert Flexibilität und Kompromisse. Loslassen, die so genannte Komfortzone verlassen, sich hineinwagen in die Wachstumszone. Das ist auch im Leben als Christ und in der Beziehung zu Gott so. Das kann wiederum, je nach Persönlichkeit, unterschiedliche Folgen haben. Die einen verkaufen ihr Haus und gehen in ein fremdes Land, zu anderen Völkergruppen, um diesen von Gottes Liebe zu erzählen. Die andern leben ihren Glauben im Stillen und sind für die Menschen um sie herum da.

Was ist ein Christ wirklich?

Ein Christ ist also ein Mensch, der seine Persönlichkeit und seinen Glauben so lebt, wie es ihm möglich ist. So wie er Gott zu verstehen glaubt. So wie er / sie Stärken leben können. An einem fernen Ort, im stillen Kämmerlein, in der Familie, im Beruf, überall. Die einen tun dies auffälliger, die anderen eher im Stillen. In der Form, die einem möglich ist. Beides ist richtig und beides hat Platz.

Autor: Andreas Räber – Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch

 

Das könnte Sie auch noch interessieren:

Weiterführende Tipps im WWW für Sie ausgesucht

Mehr im Dossier von Radio Life Channel: «Glauben entdecken»

Radio Life Channel: Radio mit Schwerpunkt christliche Werte

 

Immer mehr Christen verzichten auf das Programm von Kirchen und ziehen es vor, sich in kleinen Gruppen zu treffen. Als «Solochrist» unterwegs sein, geht das?