Wie schnell sagt man zu jemandem: «Es tut mir leid». Gibt es einen tieferen Sinn, als nur um Verzeihung bitten? Es braucht dazu die richtige Herzenshaltung der Person gegenüber, der man schuldig geworden ist, absichtlich oder icht. Und die ist spürbar – oder eben nicht. Was genau bedeutet «Vergebung»? Die griechische Übersetzung sagt: «fortgehen lassen», etwas «loslassen», z. B. wenn man jemandem eine Schuld erlässt, ohne eine Rückzahlung einzufordern. Vergeben wir? Von ganzem Herzen?

Nothilfe: Working together to win. Immer wieder liest oder hört man in Medien  von Naturkatastrophen, Armut, Hunger und gravierenden Umweltschäden. Nothilfe ist so schnell wie möglich angesagt. Bekannt ist zum Beispiel Pakistan. Doch es gibt auch zahlreiche Länder, die mit ihren Problemen eher in den Hintergrund der Aufmerksamkeit geraten sind, wie zum Beispiel Simbabwe.

Simbabwe: fehlende Ernährungssicherheit

Die Bevölkerung von Simbabwe leidet seit einigen Jahren an einer ausgedehnten wirtschaftlichen und soziopolitischen Krise. Die Ernährungssicherheit in Simbabwe sei seit einigen Jahren kritisch, berichtet das christliche Hilfswerk tearfund. Nach Einschätzung von Fachpersonen befände sich das Land wiederum am Rande einer Hungersnot. Übermässige Niederschläge in den einen und ausbleibender Regen in anderen Gebieten, haben grosse Teile der Maisernte vernichtet.

Nothilfe dank Patenschaften

Nothilfe dank Patenschaften

Kampf gegen Armut, Hunger und Naturkatastrophen

Nach zwei ununterbrochenen, harten und massiven Krisenjahren kämpfen nach wie vor viele Haushalte in Simbabwe, einem südlichen Binnenstaat in Südafrika, ums Überleben. Der Wiederaufbau ihrer Existenzgrundlage wird noch mehrere lange Jahre in Anspruch nehmen.

Der Aufbau ist zwar eine Art Perspektive, aber eine, die viel Geduld und leider auch immer noch zu viele Opfer fordert.

Das Welternährungsprogramm und die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft schätzen, dass in diesem Jahr 2,8 Millionen Menschen in Simbabwe auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein werden. Kommt dazu, dass der Kampf gegen menschliche Tragödien wie Armut und Hunger, sowie gegen Überschwemmungen und andere Naturkatastrophen nie enden wird.

Beispiel Nothilfe

Spendenfranken in der Schweiz sind hart umkämpft. «Gewinnen» wird jeweils das Land, dass mit einer aktuellen Naturkatastrophe zu kämpfen hat und von den Medien die volle Aufmerksamkeit erhält. Beispiele: Haiti, das am 12. Januar 2010 von einem Erdbeben heimgesucht wurde.

Dann war die Nothilfe für Pakistan ein Thema in Medien. In den Berichterstattungen gehen Länder ohne «aktuelle Notkatastrophen» verloren und ziehen in finanzieller Hinsicht somit den Kürzeren. Trotz dieser Tatsache läuft die Zeit weiter, Hunger und Armut bleiben und Menschen aus armen Ländern sind gefordert, zu warten und zu hoffen.

Helfen vor Ort:

Sinnvoll spenden: Nothilfe nicht nur bei Naturkatastrophen

© christliche-lebensberatung.ch – überarbeitet am 22.6.2022/ar

«Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.» Dies verspricht Jesus Christus in der Bibel Menschen, die an ihn gläubig geworden sind (Johannes 8,36). Was aber, wenn gläubige Christen nichts von dieser Freiheit spüren? Wenn der Glaube alles andere als frei zu machen scheint? Wenn einen schwer belastet, was doch Lebenshilfe bedeuten sollte?

«Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die schönste im ganzen Land?»

– Sie kennen die Geschichte von Schneewittchen und den 7 Zwergen. Mitprotagonist ist ein Spiegel, der der bösen Stiefmutter verrät, dass es noch jemand schöneres gibt, als sie selbst: Schneewittchen. Märchen spiegeln im wahrsten Sinne des Wortes unsere Gesinnung ab. Es geht um Ansehen, um Neid und Hass und darum, dass das Gute am Ende gewinnt.

Ein Spiegel, der die Wahrheit sagt?

Im Märchen geht das. Natürlich auch im wirklichen Leben. Denn der Blick in den Spiegel offenbart uns vieles über uns selbst. Äussere und innere Dinge. Das muss man aushalten können. Die Bibel ist auch so ein Spiegel. Sie bildet Menschen ohne Ansehen der Person ab. Sie hat andere Werte als wir. Es geht darin um eine neue und zukünftige Welt. Um einen Gott, der sich für uns Menschen interessiert.

Um etwas besser verstehen zu können, muss man sich bewusst damit auseinander setzen. Bei Menschen mit der Person selbst, ihrem Umfeld und mit ihrer Geschichte. So kann man sich ein möglichst genaues Bild verschaffen. Das gilt auch für das Lesen der Bibel. Es braucht ein bewusstes Studium. Es braucht auch hier fundiertes Wissen um Geschichte und Kultur, um den Kontext, in dem die Texte geschrieben wurden.

Die Bibel: So weit weg und doch so nahe

Wenn wir historische Geschichten lesen oder als Film sehen, werden wir uns kaum überlegen, wie wir deren Inhalt auf die heutige Zeit adaptieren können. Und auch nicht, was wir aus dieser Geschichte lernen können. Es soll Unterhaltung sein. Action. Und die Guten, mit denen wir uns gerne identifizieren, sollen am Ende siegen. Die Geschichten der Bibel haben andere Ansprüche. Sie sind nicht auf Action ausgerichtet. Es geht um Menschen. Um ihre Erfahrung mit einem Gott, der uns manchmal so weit weg erscheint. Es sind Geschichten aus einer früheren, ganz anderen Kultur. Und doch kommen sie uns nahe. Damit wir Perspektiven über den Tod hinaus entwickeln können. In der Bibel geht es um  wesentliche und ewige Dinge..

Wie können wir die Bibel studieren?

Sie einfach wie ein normales Buch zu lesen, habe ich die Erfahrung gemacht, geht nicht. Beim Lesen entstehen zu viele Fragen. Dies kann mehr verunsichern als klären. Also sind Literatur, Seminare oder Studiengänge gesucht, um besser verstehen zu  können.

Literatur

Eine Bibelkonkordanz vermittelt Zusammenhänge. Sie gibt in Kurzform weiter, wo das gesuchte Stichwort sonst noch zu finden ist. Die Konkordanz kann mit einem Bibellexikon ergänzt werden.

Glaubenskurse, Seminare

Wer gerne andere Meinungen hören und sich mit anderen austauschen möchte, kann auf einen Glaubenskurs, auf Bibelseminare oder Kurzbibelschulen zugreifen. Glaubenskurse bieten entsprechendes Basismaterial mit praxisorientierten Workshops und Checklisten.

Theologie Studiengang

Wer sich umfangreicher und fundierter mit der Bibel auseinandersetzen will, kann an einem mehrjährigen Studiengang teilnehmen.

Randnotiz: Persönliche Sichtweisen nicht als fixe Wahrheit definieren

«Die Bibel sagt klar …» ist eine Aussage, die gelegentlich verwendet wird. Eine Unsicherheit bleibt immer bestehen. Wir waren damals nicht dabei. Wir müssen uns auf Zeitzeugen aus der damaligen Zeit verlassen. Zeitzeugen, die ihre eigenen Prägungen und Ansichten hatten und diese in ihren Berichten (wohl unbewusst) einfliessen liessen. Und dies gilt auch für uns Leser.

Über Dinge zu diskutieren, die auf so viele verschiedene Weisen ausgelegt werden können, ist einfach nur müssig.

Viel wichtiger ist, das zu leben, was klar zu verstehen ist:

«Liebe Gott von ganzem Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst» …

 

Weiterführende Lesetipps:

Glaubenskurs für den praktischen Glauben

Manche Zeitschriften sind voll mit Inseraten für Lebenshilfe. Hellseher, Tarotkarten legen, Energien messen und vieles mehr. Die Suche nach schneller Hilfe boomt. Für viel Geld werden manchmal Dinge versprochen, die gar nicht einzuhalten sind. «Man muss einfach daran glauben» hat mir vor einiger Zeit eine Frau erklärt, die ihre Energie mit einer Art Metallfeder «gemessen» hat.

«Ziel ist es, aus dem Leben eine gute Geschichte zu machen»

Dieses Zitat von Prof. Dr. med. Dr. h. c. Jürg Willi aus dem Buch «Wendepunkte im Lebenslauf» beeindruckt mich immer wieder. Wie oft sind wir uns nicht bewusst, dass ein Leben eine Art Grundauftrag hat. Nämlich eine gute Geschichte daraus zu machen. Mit welchen Werten füllen wir dieses einmalige Geschenk? Suchen wir nach dem Sinn zum Leben? Wissen, warum man lebt und welche Ziele wirklich zählen. Unbeantwortete Fragen treiben uns in unserer Persönlichkeit voran – wenn wir uns auf sie einlassen.

Stellen Sie sich vor, Sie würden in den nächsten Tagen pensioniert

Haben Sie all die Dinge gemacht, die Sie mal als junger Mensch geplant hatten? Viele Menschen merken erst dann, dass sie sich vor lauter Alltagstrott nie tiefgreifenden Fragen gestellt hatten. Im Rückblick sind wir klüger und meistens auch betroffener. Weil wir vieles anders machen würden. Vielleicht müssten wir schon heute auf unseren vierten Lebensabschnitt schauen. Auf die «Verlängerung», wie mal jemand die Pensionierung nannte. Haben wir uns dem Leben gestellt und es gestaltet oder haben wir uns einfach hindurchgelebt,  hindurchgekämpft?

Lebenshilfe von oben. Heute hier und jetzt!

Finden Sie nicht auch, dass wer sucht, finden soll? «Alles Gute kommt von oben», heisst es so schön. Bringen wir Gott ins Spiel. Weil er, in der Person von Jesus Christus, wie wir auf dieser Erde gelebt hat und weil er viel mit Herausforderungen konfrontiert wurde. Heute würden wir wohl von einer überzeugenden Lebens- und Sterbekompetenz reden. Darum geben wir ihm hier Raum. Wie es die Menschen von damals auch taten. Um ihn herum wollten und bekamen Menschen Lebenshilfe. Blinde konnten sehen. Gelähmte wieder gehen. Man wünscht sich so etwas auch noch heute. Ja. Vielleicht müssten wir einfach andere Wege finden.

«Wenn wir nicht zum Arzt gehen, können wir ihm unmöglich die Schuld geben, dass er uns nicht geholfen hat.»

Um die Botschaft von Jesus Christus heute verstehen zu können, braucht es eine Übersetzung. Zum Beispiel als fundierter Glaubenskurs.

Glaubenskurs für praktische Lebenshilfe und Lebensberatung

Live That – Bibel Glaubenskurs, Lebenshilfe von oben

«Live That» – Glaubenskurs, um besser verstehen und besser leben zu können

«Es steht in den AGB’s» heisst dann und wann, wenn man eine Rückfrage zu einer Warenlieferung stellt. Die Bedingungen sind also klar geregelt.

Bei Fragen zum Christlichen Glauben steht vieles in der Bibel. Damit wir uns orientieren, und überzeugende Werte leben können. Himmlische Lebenshilfe und konkrete Lebensberatung. Obwohl die Geschichten aus der Bibel längst Vergangenheit sind. Diejenige, die wir in der Schule lernen, auch. Und trotzdem können wir vieles aus unserer Geschichte lernen. Warum nicht auch aus den Weisheiten der Bibel? Es braucht einen verständlichen Unterricht, ein Glaubenskurs, damit wir wissen, was Glauben heute bedeuten kann! Damit Glaube keine Spekulation, sondern unserem Leben eine wertvolle Hilfe ist.

Genau hier setzt «Live That» an. Schon nach 12 Modulen kennt der Teilnehmer die grundlegenden Elemente des christlichen Glaubens und kann seinen Glauben bewusst leben. Er lernt auf biblischer Basis, nach und nach sein Leben zu erneuern.

Hintergründe von ‚Live That‘ – Daniel Brunner im Gespräch mit Radio Life Channel

Der neue Glaubenskurs 'Glauben leben'

Daniel Brunner, Autor und Initator von Live That im Gespräch mit Radio Life Channel