Humanitäre Hilfe gewährleisten – zur Zeit und zur Unzeit
Wir Schweizer:innen sind es gewöhnt, dass Naturkatastrophen, Erdbeben und Hungerkatastrophen, ja auch schwere Krankheiten, nur die armen Länder betreffen. Auch wenn uns Corona inzwiscshen etwas anderes gelernt hat. Doch Entwicklungshilfe ist ein Muss und gehört auch zu der Schweizer Tradition humanitäre Hilfe zu geben. Ohne ansehen der Person. Ein Gedankenanstoss.
Die Themen im Überblick:
Not bringt uns Menschen immer wieder ohne ansehen von Person und Hierarchie zusammen. Darum ist jede Hilfe für andere sinnspendend.
Naturkatastrophen gibt es immer wieder
Haiti, Pakistan, Bangladesh, Sudan, sind nur einige von betroffenen Gebieten, in denen täglich ein Kampf ums überleben stattfindet und Armut ein sesshaft gewordener Gast ist. Die Bilder und Berichte von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Hungersnöte, Überschwemmungen beherrschen die Medien.
Bilder, die schockieren und sich einprägen. Es geht um Menschen in tiefster Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit.
Naturkatastrophen haben immer auch Folgen wie Hungersnöte, Krankheiten, Seuchen etc.,
Ist Wohlstand selbstverständlich?
Szenenwechsel. Zur Sendung «Abenteuer Afrika – deutsche Teenies beissen sich durch», die auf RTL ausgestrahlt wurde. Der Inhalt: Die Teenies Jasmine, Becci, Santana, Vanessa, Roger, Ben, Cengiz und Denis – teilweise übergewichtige Jugendliche, verbringen drei intensive Wochen in der namibischen Kalahari-Wüste bei dem Stamm der Ju/’hoansi. Sie leben als Jäger und Sammler, damit sie ihre Gesundheit und Lebensqualität verbessern können.
Teenies, die nicht an materiellem Hunger leiden, dafür am seelischen, der bis anhin durch zuviel Essen gestillt wurde.
Weg vom Überfluss, direkt in eine einfache Welt, losgelöst von Terminen, Technologie und Fastfood. Das ist für die konsumverwöhnten Teenager alles andere als einfach.
In der Wüste gibt es Bastmatte statt Daunendecke, Wasserloch statt warmer Dusche und Trockenfleisch statt Tiefkühlpizza. Oder Nüsse, die schon mal von Elefanten gegessen wurden.
Das Klima, das Essen und die Anpassung an die fremde Kultur stellen eine grosse Herausforderung dar, ist aber auch eine grosse Chance (Quelle: rtl2.de).
Einer der Teenies ist schmerzlich tief beeindruckt, dass die Einwohner trotz äusserster Bescheidenheit glücklich sein können.
Er hat entdeckt, dass der Wert des Lebens nicht auf materiellen Werte basiert, nicht auf Junk-Food, Videogames und Parties, sondern auf Einfachheit, mitmenschlichen Beziehungen, auf das gemeinsame Tragen von Not und das Teilen von Freude.
Nothilfe: Alle Nationen sind gefragt
Verschiedene Gesichter der Not
Nothilfe bei Naturkatastrophen ist existenziell wichtig! Es gilt, die betroffene Bevölkerung möglichst schnell mit den lebenswichtigen Gütern zu versorgen. Weiter brauchen die Menschen Hilfe in der Verarbeitung ihres Traumas und sie brauchen neue Perspektiven.
Not zeigt die Begrenztheit von uns Menschen auf.
Es ist nach wie vor nicht alles machbar, auch wenn die moderne Technik dies glaubhaft machen möchte.
Not ist eine Chance umzukehren, zu Werten, die dauerhaft glücklich machen können. Der Blick über die eigene Problemwelt hinaus in die direkte Armut, in Not und Elend ist schockierend. Die indirekte Botschaft aber ist heilend.
Leben ist mehr als der Drang, alles besitzen zu müssen. Leben bedeutet auch helfen, für andere da sein und andere fördern.
Gutes Essen wird nicht besser, wenn man zu viel davon isst. Weniger steigert den Genuss, die Dankbarkeit und das Wohlbefinden.
Helfen zur Zeit und zur Unzeit
Die Erde unsere Natur, sie lebt und tut das, was sie wohl seit ihrem Bestehen tut: sie verändert sich. Und jetzt erst noch immer mehr. Weil die Balance nicht mehr stimmt. Weil wir Klimaveränderung verschieben. Weil es nicht in unsere Budget passt. Das alles hat Auswirkungen. Noch in den Regionen, wo die ärmsten Menschen unter schwierigen Bedingungen leben. Für uns unvorstellbar.
Es ist wichtig, dass wir diesen Menschen umgehend helfen. Ohne Ansehen der Person oder Religion.
Insbesondere finanzielle Unterstüzung für die Nothilfe. So gut wie möglich. Jeder Franken zählt und … hilft!
© Christliche-Lebensberatung.ch, überarbeitet am 9.2.2026/Andreas Räber
Redaktionelle Leitung und Autor von christliche-lebensberatung.ch
Andreas Räber ist Enneagramm-Coach, Trainer und GPI®-Coach, sowie Autor von zahlreichen Blogs, Fachartikeln und Kurzgeschichten aus den Bereichen Beruf, Beziehung, Gesundheit und Leben. Er ist Inhaber der Ratgeber und Webplattformen coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, christliche-werte.ch, berufliche-neuorientierung.ch, ausbildung-tipps.ch.











