Budgetberatung: Der gezielte Umgang mit Geld

Was bedeutet christlich geprägte Budgetplanung?

 

«So verschulden sich die Schweizer»

lautet ein Artikel im Tagesanzeiger vom 8. 1. 2013 Das Inkasso Unternehmen Intrum Justizia hat erstmals Zahlen veröffentlicht, welche Altersgruppen am ehesten in Gefahr sind, sich zu verschulden. Der Artikel zeigt auf, auch beste Ausbildungen schützen nicht vor Schulden. Doch wie kommt man wieder aus dem Schuldenberg heraus? Wie kann man das Budget besser planen? Budget-Beraterin Jacqueline Grunder von Nuova-Vita.ch (siehe Box rechts) zeigt eine Möglichkeit auf. Die christliche Budgetplanung.

Was beinhaltet eine christliche Budgetplanung?

Budgetplanung ist immer sehr vielseitig und je nach Person und Lebensstandard verschieden. Es gilt im Erstgespräch zu erfassen, was der Ratsuchende für seine aktuelle Lebenssituation braucht. Handelt es sich um einen Lehrling, Single, Familienvater, Alleinerziehenden oder Senioren? Der Stand und das Alter bedingen ganz andere Berechnungsgrundlagen.

Generelle Fragen:

  • Wie können wir sinnvoll mit dem uns anvertrauten Hab und Gut umgehen?
  • Was ist nötig zum Leben?
  • Wo können wir Einsparungen machen?
  • Wer hilft oder wem vertrauen wir unsere Finanzplanung an?
  • Wie können wir unser Geld besser arbeiten lassen?
  • Welche Fixkosten –Miete, Haushalt, Steuern, Versicherungen, Abos, Auto und individuelle feste Ausgaben sind vorhanden?
  • Welche Lebenskosten – Haushaltsgeld, Kleider, Sackgeld, Ferien, Gesundheitskosten und weitere zusätzliche Kosten kommen auf die Person zu?

Biblische Wegweiser

Spr. 3.9 Ehre den HERRN mit deinem Besitz, mit den Erstlingen all deines Ertrages! Dann füllen deine Speicher sich mit Vorrat, und von Most fliessen über deine Keltern.

Individuell

Wie gut kann eine Person mit Ihrem Geld umgehen? Braucht es eine Aufteilung des Betrages? Es gibt Personen, die eine wöchentliche Auszahlung Ihres Haushaltsgeldes oder Sackgeldes einem monatlichen Bezug vorziehen.

Hinsehen:

Nachdenken

Überlegungen

Wo fange ich an und wie teile ich mein Geld ein? Es macht Sinn, mehrere Konten bei einer Bank zu führen. Ein Privatkonto für den Lohneingang und um Zahlungen zu tätigen. Ein Sparkonto für Steuern, eines für Ferien und Unvorhergesehenes sowie zusätzlich ein Haushaltskonto mit entsprechender Maestro-Karte. Wichtig ist, dass man anfangs des Lohneingangs Daueraufträge hat, um die Sparkonten und das Haushaltsgeldkonto zu füllen. Ansonsten hat man keine Übersicht über seine Finanzen.

Welchem Geldinstitut trauen wir unser Geld an?

Welchem Geldinstitut trauen wir unser Geld an?

Wahl des Geldinstituts

  • Wem vertraue ich mein Geld an?
  • Ist mir ein Geldinstitut vor Ort wichtig?
  • Möchte ich persönlich beraten und begrüsst werden?
  • Welche Dienstleistungen sollte mir eine Bank anbieten können?
  • Wähle ich eine Bank mit hohen oder tiefen Spesen?
  • Möchte ich ein Geldinstitut unterstützen, das reiche Leute belohnt und ärmere Menschen benachteiligt?
  • Wem gebe ich Vollmacht über mein Konto?
  • Wie sieht es mit einem Doppelpartner-Konto (Compte-joint) aus?
  • Bringt mir das wirklich Vorteile?
  • Soll ich mich für Lastschriftverfahren (LSV) entscheiden oder wie fahre ich besser?

Erstlingsfrucht

Es gibt 700 direkte Hinweise auf Geld in der Bibel. 2 von 3 Gleichnissen und jeder 6. Vers hat mit Geld oder richtigen Umgang mit Besitz zu tun. Jesus Christus redet doppelt soviel über Geld als über Liebe.

Römer 11:16 – Wenn der Erstling heilig ist, so auch der Teig, wenn die Wurzel heilig ist, so sind es auch die Zweige.

Ehre den HERRN von deinem Gut und mit dem besten Teil von deinem Einkommen

Gib nicht um zu bekommen sondern gib und es wird dir gegeben.

Berechnungsbeispiel:

Einkommen CHF 1‘000.00
Erstlingsfrucht 1/40stel CHF 25.00 geht an eine Person, die mich ermutigt und unterstützt hat.
Rest: CHF 975.00
1. Zehnte CHF 97.50 Spende an die Gemeinde, Organisationen etc.
Rest: CHF 877.50
2. Zehnte CHF 87.75 werden wie folgt aufgeteilt: CHF 8.77 für Arme, Witwen undWeisen und der Rest von CHF 78.98 ist zum eigenen Sparen für persönliche Bedürfnisse gedacht.

Die verbleibende Summe CH 789.75 ist für die fixen Kosten oder den Lebensunterhalt bestimmt.

© Jacqueline Grunder, Nuova-Vita.ch

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Jacqueline Grunder, die Autorin dieses Artikels, ist Inhaberin von Nuova-Vita.ch.

 

Dienstleistungen von Nuova-Vita.ch im Überblick:

  • Christliche Lebensberatung
  • Mandatsübernahme KES
  • Budgetberatung
  • Stoffwechselanalyse MT
  • Fit und Vital

 

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