Jesus Christus – nur Mensch oder Sohn von Gott?

 

Über die Person Jesus Christus wird viel spekuliert

Wir wissen so wenig über ihn. Und doch hat er unsere Kultur nachhaltig geprägt. Seit er geboren wurde, bis auf den heutigen Tag. Ob es ihn wirklich gab? Es gibt offenbar Zeugen aus der Antike, die von ihm geschrieben haben. Nur, vieles ist Glaubenssache. Trotzdem möchte ich der Person Jesus hier nachgehen.

Ich möchte dies mit zwei Thesen tun:

  1. Jesus Christus war «nur» Mensch
  2. Er ist der Sohn von Gott

Jesus Christus war «nur» Mensch

Baby, Kind, Teenie, junger Erwachsener. Unterwegs in einer Welt voller Religionen. In einem Umfeld, das stark nach Gott sucht. Verschiedene Glaubensrichtungen, verschiedene Regeln, wie Glauben umgesetzt werden sollte. Jüdische Kultur pur. In diese Welt hinein sagt Jesus von sich, dass er Gottes Sohn sei. Dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben sei. Niemand komme zum Vater (Gott) als nur durch ihn (Jesus). Mit diesen Aussagen provoziert er nicht nur, er stellt vieles, was bisher gepredigt wurde, vollends auf den Kopf. Nicht legitimiert. Als Rabbi. Nein, als Sohn eines einfachen Zimmermanns.

Warum könnte ein normaler Mensch das tun? Dass jemand provoziert, ist an und für sich nichts Neues. Allerdings werden sein Engagement und seine Predigten von Christus selbst vorgelebt. So überzeugend, dass er auch 2000 Jahre nach seinem Ableben noch im Gespräch ist. Leben und Predigt fern von jeder Nachvollziehbarkeit, fern von jeder Logik. Das eigene Leben in Gefahr. Konsequent bis in den Tod. Diese Sichtweise kann nicht nachvollzogen werden. Zuviel Gefahren. Zuviel Unlogik in der ganzen Geschichte.

 Jesus Christus – Sohn von Gott?

Jesus Christus – Sohn von Gott?

 

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Nachdenken

Er war Gottes Sohn

Die nächste These: Er war Gottes Sohn. Diese lässt sich nur aufstellen, wenn wir davon ausgehen, dass es Gott wirklich gibt. Betrachten wir das Leben von Christus, so lebte und sprach er über einen konkreten Auftrag mit einem konkreten Ziel. Wer Ziele hat, lebt direkter. Das ist bekannt. Nur dass wir uns dafür kreuzigen lassen, ist eher selten der Fall. Leben, um von Gott zu sprechen. Von etwas Unsichtbarem. Etwas, was zwar bekannt war in diesem religiösen Umfeld. Doch die Message von Christus beschrieb ein anderes Bild von Gott. Widerspruch gegen die kirchliche Elite. Macht man das aus Plausch? Wohl kaum. Wohl eher aus einem inneren Auftrag heraus. Aus Überzeugung. Mit dem Wissen, was Sache ist.

Das scheint auch zur damaligen Zeit eine wichtige Frage gewesen zu sein. Nikodemus, der der religiösen Elite angehörte, kam bei Nacht zu Christus und sprach zu ihm: «Meister, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.» Ein Eingeständnis. In der Nacht. Wenn es nicht auffällt. «Wir wissen, dass …» Gamaliel, der Hohepriester zur damaligen Zeit, fasste es in Apostelgeschichte 5 in Vers 38 und zusammen: «Ist dies Vorhaben Werk von Menschen, so wird’s untergehen; ist es aber von Gott, so könnt ihr es nicht vernichten». Hier ging es nicht um Christus, sondern um Jünger von ihm. Trotzdem: Ist es von Gott, bleibt es bestehen, ist es nicht von Gott, wird es vergehen. Eine Aussage, die vor 2‘000 Jahren gemacht wurde …

Autor: Andreas Räber, Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch

 

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