Wie haben Sie die Weihnachtsfeste in Erinnerung? Gemütliches Beisammensein? Lieder singen wie «Oh du fröhliche», «Stille Nacht», «Vom Himmel hoch, da komm ich her»? Gemeinsam essen, austauschen, Beziehung leben? Oder anders? Verstärkte Einsamkeit? Das Gefühl, nicht zu genügen, welches in dieser besonderen Zeit stärker vielleicht ist? Vielleicht auch totale Ablehnung von christlichen Werten? Weil Verkündigung und Leben nicht übereinstimmen. Weil uns der angekündigte nahe Gott, so fern erscheint? Müssen wir Weihnachten authentischer sehen? Das ganze Paket? Geburt, Macht, Überzeugung, Vision, Tod?
Jesus Christus ist die zentrale Figur des Christlichen Glaubens. Was hat seine Person heute noch für eine Bedeutung? Blogs zu diesem Thema finden Sie hier.
Karfreitag gilt als ein sehr hoher kirchlicher Feiertag. Ein Blick auf die Geschichte zeigt den Hintergrund und die Bedeutung auf.
Auf der Suche nach einer glaubwürdigen Anleitung: Den christlichen Glauben entdecken ist das eine. Ihn konkret im Alltag leben glaubwürdig leben können, das andere. Woran können wir uns orientieren? Wie können wir unser Leben nach christlichen Werten gestalten? Was sind die Spannungsfelder und was die Lösungsansätze?
Wer war Jesus Christus? War er Mensch oder war er Gott? Zwei Thesen. Ein Versuch, der Sache auf den Grund zu gehen.
Dem Gebet mehr Beachtung geben
«Wie sollen wir beten?» Diese Frage ist uralt und doch brandaktuell. Schon die Freunde von Jesus fragten ihren Meister, wie sie zu Gott beten sollen. Entgegen der selbstverliebten Zur-Schau-Stellung der eigenen Frömmigkeit einiger jüdischer Gelehrten jener Zeit, pochte Jesus mit Nachdruck darauf, dass es beim Beten nicht auf die äussere, sondern auf die innere Haltung ankäme. Gott schaut dem Menschen direkt ins Herz, er will und braucht keine Show, wenn wir beten.
Gebet ist Gespräch mit Gott
Gebet ist Ausdruck einer intimen, ehrlichen und echten Beziehung mit dem Schöpfer des Universums. Immer wieder weisen die biblischen Texte mit aller Deutlichkeit darauf hin, dass sich Gott als unser Vater versteht – als ein liebevoller, starker und treuer Vater. Entsprechend sollten wir beten: voller Vertrauen, Hingabe und kindlicher Liebe. Wird Gebet zu einem zwanghaften Ritual, entleert es sich seines ursprünglichen Sinnes – die Beziehung steht nicht mehr im Zentrum, Gebet wird tot.
Nachdenken
Rituale unterstützen die Beständigkeit
Das Gebet zu einem Ritual zu machen, ist aber dennoch nicht falsch – sofern die innere Haltung dabei stimmt. Ein Ritual kann eine Hilfestellung sein, das die Beständigkeit unterstützt. Ein Beispiel: Es gibt Ehepaare, die sich einen Abend pro Woche fix reservieren, den sie nur zu zweit verbringen und etwas unternehmen, was ihrer Beziehung guttut. So gesehen ist das Ritual beziehungsfördernd.
