Burnout, Stress Management

Das Krankheitsbild «Burnout» verbreitet sich schnell, wenn wir unserer psychischen Gesundheit nicht Sorge tragen. Während früher nur Berufe mit einem hektischen Alltag betroffen waren, sind heute mehr Berufsfelder betroffen. Was sind die Gründe? Welche Massnahmen für Burnoutprävention gibt es? 

Die Themen im Überblick:

Burnout Stressmanagement: Prävention ist die beste Investition

Burnout-Ursachen: Wenn die Kraft nachlässt, die Anforderungen gefühlt ansteigen und selbst die kleinsten Aufgaben nicht mehr machbar scheinen.

Burnout nützt niemandem

Herausforderungen im beruflichen Alltag sind gut, den Menschen brauchen eine gewisse Herausforderung – so lang wie diese zumindest realistisch und umsetzbar sind. Wird mehr verlangt, sind die Ziele unrealistisch und reicht die Kraft nicht mehr aus, wird Raubbau am Körper betrieben.

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Vorsicht vor Verdrängen von eindeutigen Signalen!

Das ist dann der Fall, wenn eine Druckphase über längere Zeiträume erfolgt. Und diese Zeiträume werden auf Wunsch unserer Wirtschaft, immer länger und plötzlich zur Selbstverständlichkeit …

Betriebliche Fehlzeiten verursacht durch Burnouts

Eine Studie des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) beziffert die durch Stress verursachten Kosten in der Schweiz auf 4,2 Milliarden Franken pro Jahr. Wie häufig Burnout vorkommt, wurde in der Schweiz bisher nicht untersucht. Unter Führungsverantwortlichen soll die emotionale Erschöpfungsrate bis zu 30 Prozent betragen. Und dieses Phänomen nimmt noch zu.

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Zahlen sprechen nun mal eine deutliche Sprache

Eine Studie von PricewaterhouseCoopers kommt zum Schluss, dass im Jahr 2016 mehr als die Hälfte der betrieblichen Fehlzeiten durch Burnout verursacht sein werden.

Fehlzeiten zum Beispiel durch Burnouts, belasten alle anderen Mitarbeitenden

Fehlzeiten zum Beispiel durch Burnouts, belasten alle anderen Mitarbeitenden. Das muss nicht sein!

Ziele dürfen hinterfragt werden

Die Ziele von Unternehmen sind zum einen qualitativ und zum anderen auch quantitativ. Wachstum ist im Grundsatz gut, die Firma soll auf einer gesunden Basis stehen. Diese gesunde Basis nützt allen, der Firma, dem Arbeitnehmer und der Gesellschaft.

Die zunehmenden Anforderungen in der Wirtschaft, ausgelöst durch den Kapitalismus, steigender internationaler Konkurrenz und als Folge daraus auch in der Gesellschaft (Schule, soziales Umfeld etc.), fördern hohe Ziele, mehr Leistungsbereitschaft und mehr Gewinnorientierung.

Die Masse steht vor der Klasse. Produktivität vor Qualität.

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Wollen wir das wirklich?

Mut zur Realität. Mut zu natürlichen Grenzen. Mut zum Ich.

Ein Burnout ist die Folge von einem Raubbau am Körper, der mehr als er kann, gegeben hat.

Raubbau hat immer negative Folgen – und die nützen definitiv niemanden. Fehlzeiten, die durch Burnouts ausgelöst werden, müssen mittel- und langfristig durch andere Mitarbeiter zusätzlich zum normalen Pensum getragen werden. Ein «Teufelskreis», der die Gefahr steigert, dass weitere Mitarbeiter ausfallen.

Der Traum vom hohen Gewinn verdrängt die Realität bei den Zielsetzungen.

Gefragt ist Mut zu Grenzen, Mut zur Ehrlichkeit und Mut zum langfristigen Denken, denn kein Mitarbeiter ist so schnell ersetzbar.

Jedes Burnout oder Boreout ist nicht nötig. Wenn wir unser Leben wieder verlangsamen können, mehr auf Qualität setzen, steigert sich auch die Motivation wieder.

Authentisch und ehrlich sein tun Psyche und Körper wohl

Ja sagen zu sich selbst, ist die wirksamste Medizin für unsere Gesundheit und die beste Burnoutprävention!

© Christliche-Lebensberatung.ch, überarbeitet am 6.3.2026/Andreas Räber

Redaktionelle Leitung und Autor von christliche-lebensberatung.ch

Andreas Räber ist Enneagramm-Coach, Trainer und GPI®-Coach, sowie Autor von zahlreichen Blogs, Fachartikeln und Kurzgeschichten aus den Bereichen Beruf, Beziehung, Gesundheit und Leben. Er ist Inhaber der Ratgeber und Webplattformen coaching-persoenlichkeitsentwicklung.chchristliche-werte.chberufliche-neuorientierung.chausbildung-tipps.ch.

Andreas Räber, Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach - christliches Coaching

Artikel, Podcasts, Radio- und TV-Beiträge zum Thema Burnout

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Podcasts, Radio- und TV-Beiträge zum Thema Burnout auf ERF-Medien.ch

Podcast, Radio- & TV-Beiträge Thema Burnout auf ERF-Medien.ch

Gesundheit temporär unterstützen – Burnout oder Boreout verhindern – berufliche-neuorientierung.ch

Fachartikel zum Thema Burnout-Prävention auf Berufliche-Neuorientierung.ch

… und auf Christliche-Lebensberatung.ch

Wie ticke ich? Der Umgang mit Alltag, Scheitern und vielem mehr. Das Enneagramm deckt auf.

Wer bin ich? Antworten finden mit dem Enneagramm.

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Wer bin ich? Das ist eine wichtige Frage, wenn nicht die wichtigste überhaupt. Wenn alles einigermassen gut läuft, finden wir das im Lauf unserer Kindheit und Jugend ganz automatisch heraus. Aufgrund unserer Neugier und durch unsere unzähligen kleinen und grossen Erfolge und Niederlagen. So werden wir uns unserer selbst bewusst. Entwickeln Selbstbewusstsein. Doch wo läuft schon alles gut!? Vielleicht ist es an der Zeit, dass Sie sich einmal ganz konkret zu beantworten suchen: Wie ticke ich eigentlich? Was genau macht mich aus? Dabei kann das Enneagramm ein wertvoller Spiegel sein! Erfahren Sie mehr in diesem Artikel.
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Kinder, Grosseltern, Partner, Tiere, Beziehungen loslassen lernen. «Abschied ist ein bisschen wie Sterben», mit diesem Lied landete die deutsche Schlagersängerin Katja Ebstein 1979 ihren zweiten Hit in der Schweiz. Die US-amerikanische Rockröhre Suzi Quatro schrieb zum Thema «Loslassen» ebenfalls einen Song. Mit «Sometimes Love Is Letting Go» (2006) beschreibt sie gefühlvoll Momente aus ihrem Leben, wo sie nahestehende Menschen loslassen mussten und wie sie es selbst erlebt hatte.
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«Gibt es einen Gott?» Diese Frage wird laut Google in der Schweiz gut 260-mal und nur nach «Gott» 2400-mal pro Monat (Stand Februar 2026) gesucht. Gottes Existenz beschäftigt uns. Darum gehen wir dieser und der Frage, wie man Gott suchen und finden kann, in diesem Blogartikel nach.
Psychische Gesundheit im Gesundheitswesen - erhalten durch Prävention

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«Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale und nicht als Kanal, der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt, während jene wartet, bis sie gefüllt ist… Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfliesst, ohne eigenen Schaden weiter…» Diese Worte von Bernhard von Clairvaux (1090-1153) klingen zu schön, um wahr zu sein. Trotzdem steckt darin eine tiefe Wahrheit, die uns wahrscheinlich ganz gut täte. Die Burnoutprophylaxe schlechthin. Erfahren Sie hier mehr über das komplexe Phänomen Burnout.
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Das Leben kann enorme Herausforderungen haben. Chronische Überforderung kann zu Depressionen führen. Dies betrifft Menschen jedes Alters. Gott sei Dank kann man heute viel gegen diese psychische Schwere tun. Und das nicht nur mit chemischen Medikamenten, sondern auch mit natürlichen Stimmungsaufhellern, wie zum Beispiel Safran, das wir hier in diesem Artikel kurz vorstellen. 
Mit unterstützender Lebensberatung zur Standortbestimmung

Was ist Leben? Lebenszeit. Aufbruch zur bewussten Gestaltung

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Was bedeutet Leben? Einen vollen Terminkalender? Erfolg im Beruf? Eine grosse Familie? Reflektiere ich die Schlagzeilen aus diversen Medien, stelle ich fest: Es geschieht viel in dieser Welt. Das meiste, worüber berichtet wird, sind die Auswirkungen von Überzeugungen und Handlungen von uns Menschen… Wir gestalten Leben. Ich gehe davon aus, dass in dieser Welt viel Gutes getan wird, über das nicht berichtet wird. Nichts desto trotz fühlt sich das Leben oft - vielleicht sogar meistens - als Herausforderung an. Je nach der Art und Weise, wie wir etwas beurteilen und damit umgehen. Was heisst eigentlich Leben?
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Wir haben viele Möglichkeiten, unser Leben zu gestalten. Wie geht man dabei mit den vielen Herausforderungen um? Wir alle kennen die meisten unserer Schwächen und Kompetenzen. Letztere ermöglichen es uns, eine Situation zu erfassen. So können wir in die Handlung gehen, unseren Lebensalltag gestalten und sogar an ihm wachsen. Was können wir selbst tun und wann ist Hilfe angesagt? Tipps im nachfolgenden Artikel.
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Burnout ist kein persönliches Versagen, sondern eine Gefahr für die seelische Gesundheit in unserer (Arbeits-)Welt, die jeden treffen kann. Das muss nicht sein.
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Männer orientieren sich immer noch an dem Bild, das dauernd in Spielfilmen vermittelt wird: Wir sind stark. Doch wahre Stärke zeichnet sich auch anders aus!
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Work-Life-Balance: Um ein ausgewogenes Leben leben zu können, braucht es eine grosse Portion Selbstreflexion. Die eigenen Grenzen, Begabungen und das Leistungsvermögen müssen bekannt sein oder erkannt werden.