Die Bedeutung von Karfreitag.

 

Was fällt Ihnen zu Karfreitag ein?

Bei mir sind es Stichworte wie Gründonnerstag, Kreuzigung, Schuld, Verrat, Gerichtsverhandlung, Ostern, freie Tage, ausruhen, Familie, Schokohasen und vieles mehr.

Kurz zur Geschichte dieses Feiertages: Jesus Christus wurde immer beliebter. Dagegen war eigentlich nichts einzuwenden. Nur erzählte er von einer neuen Welt und neu ausgelegten Regeln, wie sie die damaligen Verantwortlichen für religiöse Begebenheiten nicht gutheissen wollten. Ihr Ansehen nahm ab, während dasjenige von Christus zunahm. So konnte es nicht weitergehen. Also organisierten sie einen Verrat, der Christus vor das offizielle Gericht brachte. Falsche  Zeugen mit falschen Aussagen führten zur Verurteilung. Korruption würde man diesem Verhalten heute sagen.

Unschuldig mit Schuldigen

Die Karfreitagsgeschichte stellt Gerechtigkeitsempfinden mehr als nur infrage. Erzählt wird von Jesus Christus, der vielen Kranken geholfen, Menschen vom Tod auferweckt (Lazarus) und Betrüger in ein geordnetes Leben geführt hatte (Zachäus). Alles sehr vorbildliche Handlungen, die Menschen positiv veränderten. Was will man mehr? Wäre da nicht seine Theologie gewesen.

Seine Behauptungen, er sei Gottes Sohn. Das war ja wirklich dicke Post. Wahnsinn oder Konzept. Bei Christus, so wirkt es auf mich, stimmten Aussagen und Leben überein. Auch wenn er über Dinge sprach, die nicht beweisbar waren. Offenbar hielten es viele Menschen der damaligen Zeit für gut und überzeugend. Ich nenne sie «Menschen wie du und ich». Wer an Einfluss gewinnt, dessen Neider nehmen zu. Am Schluss endete Christus als Unschuldiger neben Verbrechern am Kreuz. Eine sinnlose Geschichte.

Hatte er es gewusst?

«Ich habe hier auf der Erde den Menschen gezeigt, wie herrlich du bist. Ich habe deinen Auftrag erfüllt.» (Johannes Kapitel 17, Vers 4). Christus selbst spricht vor seiner Gefangenname über seinen Auftrag (auch das «Hohepriesterliche Gebet» genannt). «Den Menschen gezeigt, wie herrlich du (Gott) bist.» Das lässt sich nicht abstreiten. Wenn Kranke gesund werden lässt, hat das etwas Überzeugendes an sich. Warum nicht einfach weitermachen mit Heilen. Diese neue Welt gleich umsetzen? Frieden in einem Land wo Milch und Honig fliessen, dagegen hat niemand etwas.

Lese ich weiter in diesem Kapitel 17 von Johannes, erahne ich, dass zwar das Ziel mit Christus bekannt gegeben wurde, der Weg dahin aber noch nicht beendet ist. «Wie du mich in die Welt gesandt hast, so sende ich sie in die Welt. Für sie gebe ich mein Leben hin, damit ihr Leben ganz dir gehört.» (Johannes, Kapitel 17, Vers 18 und 19)  (© bibelserver.de – Johannes17)

Fazit:

Karfreitag will Beziehung erneuern

Sich hingeben in die Gemeinschaft. Beziehung leben. Wenn man sich auseinander lebt und sich nichts mehr zu sagen hat, flacht eine Beziehung ab. Es braucht neue Impulse, gemeinsame Interessen und Perspektiven. Das ist in der Beziehung zu Gott nicht anders.

Den Weg dazu, die Einladung in eine neue Beziehung, hat Gott selbst definiert. Mit Karfreitag. Ein Unschuldiger stirbt stellvertretend für Schuldige. Sterben, um eine Beziehung zu erneuern? Eine Sache, die wir wohl nie richtig nachvollziehen können. Nur ist die Beziehung zu Gott eine andere, als die unter Menschen. Soll sie doch letztendlich über den Tod hinausgehen.

Tatsache ist: Gott will Beziehung. Karfreitag ist ein Hinweis und Beweis, dass wir Menschen Gott alles andere als gleichgültig sind.

Autor: Andreas Räber, Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch

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