«Ein hoher Blutdruck und Cholesterinspiegel gehören zu den Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.» schreibt das Bundesamt für Statistik bfs. Beide Störungen betreffen hauptsächlich Menschen ab 45 Jahren. Der Zusammenhang mit der Ernährung und mit Stress ist längstens bewiesen. Vieles haben wir selbst in der Hand. So liefert uns die Natur zum Beispiel Nahrungsergänzungen wie den schwarzen Knoblauch, der unsere Gesundheit sinnvoll und vor allem einfach machbar unterstützen kann. Was können wir sonst noch für unsere einzigartige Gesundheit tun?
Gesundheit ist unser wichtigstes Gut. Deshalb ist sie auf christliche-lebensberatung.ch immer wieder ein Thema. Ob Bewegung, Sport, der Gang zum Arzt, zum Physiotheratpeuten etc. Wissenswertes zum Thema Gesundheit hier auf einen Blick.

Alljährlich kommt sie zuverlässig in die Schweiz: die Grippe. Manchmal erreicht uns eine starke, manchmal eine schwächere Grippewelle. Doch in jedem Fall wünschen sich Betroffene und Wirtschaft eine schnelle Heilung. Krankheiten können auch Reifezeiten bedeuten und ertragen werden, wenn man weiss, sie gehen vorbei. Doch wie ist das bei schweren Krankheiten?
Stress am Arbeitsplatz. Stress in Beziehungen. Wir alle kennen solche Situationen. Da ist dieser hohe Druck, Erwartungen seitens des Arbeitgebers oder in sozialen Beziehungen, die schwer zu erfüllen sind. Mehr leisten trotz weniger Mitarbeitern. Immer mehr ohne Ende in Sicht. Stress abbauen und ihn erfolgreich bewältigen ist zu einer Lebensaufgabe geworden. Tipps zur Stressbewältigung.
Spirituelle Ebene und die Beziehung zu Gott
Wohl kaum ein Mensch kommt durchs Leben, ohne dass er Momente erlebt, die schwierig zu bewältigen sind. Zeiten, die Kraft und Lebensfreude rauben und aus denen es keinen Ausweg zu geben scheint. Oder es tauchen Lebensfragen auf, die beantwortet sein wollen. Manch einer kommt in solchen Phasen selbst zurecht, andere suchen sich bewusst Hilfe. Oft hilft schon ein Gespräch mit einer Freundin, einem Freund. Bei schwerwiegenderen Themen sind Freunde jedoch oft überfordert und es fehlt ihnen die nötige Distanz. Dann ist es angebracht, professionelle Hilfe zu suchen.
Je früher Hilfe in Anspruch genommen wird, desto besser
Fachleute können die belastende Situation distanzierter und objektiver angehen. In schweren Lebensphasen oder Krisen eine vertrauenswürdige Person zu suchen, braucht oft Überwindung – für Männer meistens noch mehr als für Frauen. Manche glauben, Hilfe zu benötigen bedeutet: Ich bin schwach. Dabei zeigt gerade dies Stärke und Mut, wenn jemand erkennt, dass er alleine mit der Situation nicht mehr klar kommt und dass Hilfe nötig ist. Viele warten zu lange, bis sie Hilfe aufsuchen. Manchmal wäre es wesentlich einfacher so früh als möglich Hilfe in Anspruch zu nehmen, bevor Probleme sich zu sehr verdichten.
Menschen, die an Gott glauben, wünschen sich in der Regel einen Berater, eine Beraterin mit derselben Glaubenseinstellung. Die persönlichen Themen und Fragen können dann gemeinsam auch aus der Sicht des Glaubens besprochen werden und auch das Gebet hat Platz in der christlichen Seelsorge.
Was ist christliche Seelsorge?
In der christlichen Seelsorge – wie auch in den meisten anderen Therapieformen – sieht der Berater den Ratsuchenden in seiner Ganzheitlichkeit. Dazu kommt die spirituelle Ebene, die Beziehung zu Gott. Christliche Fachleute suchen nach Verbindungslinien zwischen persönlichem Glauben und fachlichem Arbeiten, was auch Bestandteile aus der Psychologie beinhalten kann.
Altlasten aufarbeiten
Professionell ausgebildete Seelsorger gehen über den Aspekt des reinen Begleitens hinaus, indem der Ratsuchende angeregt wird, auch Altlasten gründlich anzuschauen und aufzuarbeiten. Es geht dabei auch um Verletzungen und Schuld, die der Ratsuchende erlebt oder andern zugefügt hat. Dabei sollen Verhaltensweisen bewusst gemacht werden und er soll Anstösse zur Korrekturhilfe bekommen. Ratsuchende sollen ermutigt werden, selber aktiv zu werden und aufgrund der Einsichten den eigenen Prozess bewusst steuern.
Verschiedene Wege der Begleitung
Manche Klienten benötigen für eine gewisse Zeit eine medikamentöse Unterstützung, die durch einen Hausarzt oder Psychiater verschrieben wird. Parallel dazu können Gespräche bei einem Seelsorger oder Therapeuten den Heilungsprozess unterstützen. In solch einem Fall ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Arzt und Seelsorger wichtig. Der Klient muss für diesen Kontakt jedoch sein ausdrückliches Einverständnis geben. Ohne dessen Einwilligung ist jeder Arzt und Seelsorger an die Schweigepflicht gebunden.
Wo und wie finde ich den passenden christlichen Seelsorger/-in?
Aber wie findet man den richtigen Berater, die richtige Beraterin? Sich im Freundes- und Bekanntenkreis nach Empfehlungen umhören ist der nächst liegende Gedanke. Vielleicht findet man auch eine Ansprechperson in der örtlichen Kirchgemeinde. Es gibt immer wieder Menschen, die Hilfe ehrenamtlich und unentgeltlich anbieten. Ratsuchende wünschen aber vermehrt eine Begleitung, die nicht zum bekannten Umkreis gehört, in dem man sich sonst bewegt (siehe Adressangebote in nachstehenden Links).
Die Beratung von Seelsorgern und psychologischen Beratern wird in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen. Ratsuchende müssen die Kosten selber tragen. Bei knappem Budget lässt sich manchmal ein reduzierter Preis aushandeln. Es empfiehlt sich, dies im Vorfeld abzuklären. Sitzungen bei Psychotherapeuten und Psychiatern werden in der Regel von der Krankenkasse bezahlt.
Nachdenken
Woran erkennt man einen guten Berater, der zu einem passt?
Für den Erfolg einer Therapie ist eine stabile und vertrauensvolle Beziehung zur beratenden Person entscheidend. Es gibt verschiedene Methoden, zu beraten. Wenn ein Hilfesuchender auf eine spezielle Methode wert legt, wird sich die Auswahl der Berater bereits verringern.
Im Vordergrund von christlicher Seelsorge steht Respekt, Sympathie und Vertrauen
Die Erfahrung zeigt, dass das Vertrauen in den Seelsorger/die Seelsorgerin wichtiger ist, als die angewandte therapeutische Methode. Das Zusammentreffen von Ratsuchendem und Therapeuten ist eine Art von Beziehung und wenn das Miteinander nicht klappt, wird man kaum einen Erfolg verbuchen können. Um dies zu klären, findet ein Erstgespräch statt, indem sich beide Parteien kennenlernen können. Springt der „Funke“ nicht, ist es ratsam, die Suche fortzusetzen. Denn man wird sich kaum öffnen, wenn Vertrauen und Sympathie fehlen.
Auf keinen Fall darf die Beratung in eine Abhängigkeit führen (siehe rechte Spalte, Links zu Ethikgrundlagen von Seelsorgern). Zeichen einer gut laufenden Beratung oder Therapie ist, dass der Hilfesuchende nach einigen Gesprächen eine gewisse Erleichterung spüren sollte. Die Dauer einer Therapie ist sehr unterschiedlich. Manchmal braucht es wenige Gespräche, bei schwierigen Themen können schon 10 – 20 Sitzungen nötig sein. Dies muss jeweils individuell angeschaut und auch mit dem Ratsuchenden besprochen werden.
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Wenn die Angst den Körper übernimmt …
Panikanfälle, Panikattacken, Angstzustände: Solche Begriffe sind in aller Munde, und dennoch wissen viele nicht recht, was damit gemeint ist. Zeit also für genaueres Hinschauen.
Die Psychologie versteht unter einer Panikattacke das (über Minuten) anhaltende Auftreten einer körperlichen und psychischen Alarmreaktion – ohne einen objektiv festzumachenden Auslöser. Für das plötzlich einsetzende Herzrasen, Zittern, Hyperventilieren, für die Schweissausbrüche und die Muskelkrämpfe (um nur einige der vielen Symptome aufzulisten) sind also keine unmittelbaren Gründe vorhanden. Sie kommt aus heiterem Himmel. Und bedeutet für die Betroffenen die Hölle auf Erden.
Ohnmacht und Todesangst
Menschen, die unter Panikattacken leiden, erleben das überwältigende Gefühl der Ohnmacht: Sie sind sich in diesem Moment sicher, verrückt zu werden oder gar zu sterben. Die Umwelt wird als völlig fremd wahrgenommen, die eigene Person ebenso: Das Neben-sich-Stehen ist die typische Selbstwahrnehmung während einer Panikattacke. Es wird also klar: Panik ist nicht zu verwechseln mit Prüfungsstress oder punktueller überforderung. Panikattacken werden als lebensgefährlich empfunden und den Menschen, die darunter leiden, muss dringendst geholfen werden.
Nachdenken
Den inneren Dialog mit der Angst aufnehmen
Für Betroffene gilt also: Hilfe suchen! Denn diese gibt es. Die stufenweise Desensibilisierung ist machbar: Leidende können lernen, in einen inneren Dialog mit der eigenen Angst zu treten, ihr gegenüberzutreten, sie zu konfrontieren. Es ist ein langer Weg, aber er ist gangbar. Mit der Hilfe von psychologischer Beratung von Profis wird es gelingen, die zwanghaften ängste Schritt für Schritt zu überwinden, gemiedene Räume zu begehen und dem Schwitzen, dem Herzrasen, den Todesängsten den Kampf anzusagen!
Der Angst nicht mehr ausgeliefert
Panik wird durch eine gedankliche Fehlinterpretation körperlicher Wahrnehmung ausgelöst – und diese Fehlinterpretation muss überführt werden. In Gesprächen, Therapien und so früh wie möglich. Es gilt, keine Zeit zu verlieren, denn je früher eine Behandlung beginnen kann, desto schneller und erfolgreicher wird sie verlaufen. Grundsätzlich gilt: Wird die Panikstörung behandelt, ist die Prognose gut. Die grosse Mehrheit wird davon geheilt.
Autor: Andreas Räber, Coaching-Persoenlichkeitsentwicklung.ch
