Billanz ziehen. Zum Beispiel am Ende eines Jahres. Für Unternehmen ist wichtig zu wissen, wie man das Jahr abgeschlossen hat und ob allfällige Korrekturen angebracht sind. Das Gleiche geschieht in unserem Privatleben, wenn vielleicht auch nicht so offensichtlich. Manchmal drängt sich der Wunsch nach einer Richtungskorrektur oder gar Neuorientierung geradezu auf. Billanz ziehen, Standortbestimmung angehen und eine Neuorientierung planen, gehören zu unserem Arbeitsalltag wie zu unserem Leben.
Manchmal ist es Zeit inne- und anzuhalten. Zeit das Bisherige zu überdenken und die Weichen neu zu stellen. Von äusseren Umständen, von Erwartungen geführt und gelebt werden, fühlt sich nicht gut an. Leben will persönlich, will von uns selbst gestaltet sein. Neuorientierung in Beruf und Leben braucht Mut und Entschlossenheit. In dieser Kategorie finden Sie weiterführende Blogs zum Thema Berufung und Neuorientierung in Beruf und Leben.
Mit Anfang 50 wird die Arbeitsstelle verloren. Nach einer Schwangerschaft entwickelt sich eine postnatale Depression. Eine jahrelange Beziehung endet im Streit. Durch solche Schicksalsschläge kann das Selbstwertgefühl nachhaltig Schaden nehmen. Manche verlieren es ganz. Wie kann man das Vertrauen in sich selbst wiedererlangen?
Wir sind Gewohnheitstiere. Die einen lieben Veränderungen, die meisten bevorzugen den Alltagstrott. Nur gehört es zu uns Menschen, dass wir uns in unserer Persönlichkeit weiterentwickeln möchten. Weil dies dem Leben nicht nur mehr Tiefe, sondern auch mehr Sinn gibt. Das geht nur, indem wir uns aufmachen, die Komfortzone verlassen und uns in die Entwicklungszone wagen. Entwicklung ist wichtig für die Lebensbilanz. Für das Fazit, was wir mit unserem einzigartigen Leben gemacht, beziehungsweise erreicht haben. Darum müssen wir uns fortlaufend neuorientieren. Unbewusst oder noch besser bewusst.
Ehe retten. Gibt es Chancen? Wenn ja, welche? Welche Ehe kennt die Ernüchterung in der Beziehung zum Partner nicht? Die Gefühle sind verflogen und Liebe wird zum Willensentscheid. Was man am Anfang geschätzt hat, wird zum dauerhaften Spannungsfeld. Die Worte werden härter oder rarer. Wie kann man eine Ehe retten? Sind überhaupt Chancen vorhanden?
«Wie viel bin ich eigentlich wert?» Diese Frage stellt man sich dann und wann. Insbesondere dann, wenn man in einer Krise steckt, oder einem zum x-ten Mal etwas misslungen ist. Schwieriger ist es, wenn einem als Kind von wichtigen Beziehungspersonen wie den Eltern oder den Lehrern, direkt oder indirekt immer wieder vermittelt wurde, dass man im Grunde nichts wert oder einfach unfähig sei. Diese verurteilenden Worte, diese gelebte Haltung prägen – bis hinein ins Erwachsenenalter. Sie prägen das Selbstwertgefühl im Unterbewusstsein mit.
