«Hat mein Kind ein ADHS oder hat es nicht?» Diese Frage stellen sich viele Eltern. Oft, weil das Kind Konzentrationsstörungen und sehr viel Bewegungsdrang hat. Kritiker weisen zu recht darauf hin, das hinter Unkonzentriertheit auch zu hohe Erwartungen stehen können und dem Bewegungsbedürfnis der Kinder zu wenig Rechnung getragen wird. Unkonzentriertheit bedeutet also nicht unbedingt gleich eine ADHS-Diagnose. Ob ein Kind ein ADHS, ADS hat oder nicht, benötigt eine vertiefende Abklärung durch eine Fachperson. In diesem Artikel geht es um dem Umgang mit ADHS.
ADS, ADHS und ASS gehen oft im Gleichschritt. Betroffene Menschen erleben Abgrenzung oder leben selbst Distanzierung. Für Betroffene wie für Angehörige oder das soziale Umfeld ist es wichtig, über ADS, ADHS und ASS bescheid zu wissen. Wissen deckt auf und hilft einen gleichwertigen Umgang zu finden.
Bereits seit einiger Zeit sind Asperger und Autismus-Spektrum-Störungen in den Medien präsent – und das ist gut so. Denn so ziemlich alle von uns kennen betroffene Personen, auch wenn wir es nicht wissen. Wie äussert sich, dass jemand betroffen ist? Was sind die Symptome von Autismus? Was sind die Ursachen? Erfahren Sie hier mehr.
ADS/ADHS besser verstehen können: Es geht um Menschen, die die Welt aus einer anderen Sicht sehen und erleben. Es geht um Kinder, die den Schulunterricht stören und ihre Eltern an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen. Es geht um nicht erreichte Leistungen und Ziele, um eine andauernde innere Unruhe und um Versagen als ständig begleitendes Gefühl. ADS/ADHS unter der Lupe.
ADHS-Kinder haben eine andere Wahrnehmung. Eltern von betroffenen Kindern wissen, noch vor ein paar Jahren wurde das Thema ADHS in der Schule (je nach Lehrer) nicht erkannt oder manchmal sogar verdrängt. Die Kinder sind zwar regelmässig in der Schulklasse aufgefallen, doch ADHS wurde oft als billige Entschuldigung für schlechte Erziehung dargestellt.
«Wie viel bin ich eigentlich wert?» Diese Frage stellt man sich dann und wann. Insbesondere dann, wenn man in einer Krise steckt, oder einem zum x-ten Mal etwas misslungen ist. Schwieriger ist es, wenn einem als Kind von wichtigen Beziehungspersonen wie den Eltern oder den Lehrern, direkt oder indirekt immer wieder vermittelt wurde, dass man im Grunde nichts wert oder einfach unfähig sei. Diese verurteilenden Worte, diese gelebte Haltung prägen – bis hinein ins Erwachsenenalter. Sie prägen das Selbstwertgefühl im Unterbewusstsein mit.
