Der Mensch ist ein soziales Wesen,

… das Ziele hat und sie umsetzen will. Wir bewegen uns, innerlich und äusserlich. In Gruppen oder allein. Wir suchen uns Räume, Freunde und Arbeitsplätze, wo wir etwas bewirken können. Uns wohlfühlen. Bietet das Umfeld dafür nicht die nötigen Voraussetzungen, suchen wir uns ein neues oder passen uns für eine bestimmte Zeit an.

Wir leben oder wir werden gelebt

Zu leben bedeutet, wir können mitbestimmen. Ideen einbringen. Unsere Freizeit selbst gestalten. Aktiv sein und planen. Manche Menschen werden gelebt. Ausgenutzt. Lassen sich ausnutzen. Sie hatten vielleicht einen schlechteren Start ins Leben. Haben irgendwann mal den falschen Menschen vertraut oder ganz einfach andere Voraussetzungen vorgefunden. Jemand hatte ihnen gesagt, sie seien nichts wert. Und sie haben es geglaubt. Ihre eigenen negativen Folgerungen daraus gezogen.

Begleitung durch Sozialpädagogen

Wie und ob wir gestalten, liegt in unseren Händen. Mehr oder weniger. Gestaltung, eine Frage der Möglichkeiten und des Charakters. Stabile Persönlichkeiten gehen eher ein Risiko ein. Ängstliche finden immer Gründe, etwas nicht zu tun. All das sind Entscheidungen mit Folgen. Einmitten. So könnte man die Aufgabe eines Sozialpädagogen umschreiben. Menschen, die den «Rank» nicht mehr finden, überschuldet, arbeitslos oder entmutigt sind. Sie begleiten. Einführen in andere Verhaltensweisen. Zu Erfolgen führen, damit sie wieder an sich glauben können. Planen der Alltagsarbeiten, helfen, Verantwortung zu übernehmen.

Der gefüllte Rucksack

Andere Voraussetzungen, andere Entscheide, Gefühle, vieles mehr. Die eingeschlagenen Wege haben sich (noch) nicht ausbezahlt. Was mich nicht umbringt, macht mich stark. Auch hier können Sozialpädagogen ansetzen. Was wir in unseren Gedanken als Versagen bewerten, kann sich unter anderen Sichtweisen zu Kompetenz entwickeln.

Nachdenken

Kompetenzen machen Mut und ermöglichen den Schritt in die Zukunft.

Winston Churchill, der englische Premier, wurde erst nach seiner Pensionierung erfolgreich. Bis dahin hatte er ein Leben mit vielen Niederlagen hinter sich. Dieser Mann hatte grossen Einfluss auf die Beendung des zweiten Weltkriegs …

Das macht ein Sozialarbeiter

Kurz und bündig: Die Lebensqualität von Betroffenen optimieren. Eine grösstmögliche Eigenständigkeit und Partizipation der Betroffenen erreichen. Menschen entdecken und soziale Zusammenhänge erkennen. Reagieren. Agieren. Lust auf mehr Infos?

 


Welcher Job ist der «richtige» für mich?

Vision leben können.

Wir verbringen in der Regel mindestens 8 Stunden pro Tag in unserem Job. Damit verdienen wir nicht nur unseren Lebensunterhalt, wir setzen uns auch für eine Vision ein. Beruf kommt schliesslich von Berufung. Einen Job / Beruf auszuüben, von dem man nicht überzeugt ist, kann niemand auf die Dauer umsetzen. Zumindest nicht, ohne gewisse negative Folgen wie beispielsweise fehlende Motivation zu spüren.

Beispiel Motivation christlicher Glaube, Motivation Erfahrung

Als Christ ist es unsere Anliegen, in dem Job zu arbeiten, wo Gott «uns haben will». Wir beten, wir suchen nach Antworten, wir warten ab. Welches ist der richtige Arbeitsplatz? Wo können wir unsere Begabungen einsetzen? Warum ist uns diese Bestätigung von Gott wichtig? Möchten wir Verantwortung abgeben? Sind wir sogar der Meinung, dass, erfüllen wir diesen auf uns abgestimmten Auftrag, uns kein Leid geschieht? Das, weil Gott uns aufgrund unseres «Gehorsams» segnet? Suchen wir aus Dankbarkeit den «richtigen Job», weil Gott uns zum ewigen Leben berufen hat?

Sind es positive Erfahrungen, die eine Vision auslösen oder negative? Es gibt so viele Dinge, die uns prägen und die später zur Berufung werden. Ein Beispiel ist die US-amerikanische Folksängerin und Songschreiberin Judy Collins. Seit dem Suizid ihres Sohnes Clark Taylor im Jahr 1992 setzt sie sich auch für die Vorbeugung von Suizid ein (Quelle Wikipedia.org).

Vorbilder in der Bibel

Das bekannteste Vorbild in der Bibel ist Jesus Christus, der als Sohn Gottes zur Welt kam und dessen Heilsplan umsetzte. Eine Aufgabe, die mit viel Leid und Ablehnung zu tun hatte und unter der Christus auch gelitten hatte (Matthäus, Kap. 26, V39 Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist’s möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!) Den Willen des Vaters erfüllen. Mit Christus haben wir ein Beispiel mit einem einzigartigen Auftrag – und einem aussergewöhnlichen Vorbild! Davon gibt es noch weitere in der Bibel (Beispiel Jona, der nach Ninive hätte gehen sollen, etc). Doch gibt es deshalb nur den einen Auftrag von Gott für jeden von uns?

Die Freiheit, Gott zu dienen

Gott hat uns in die Freiheit gestellt. Freiheit ist immer mit Verantwortung verbunden. Ohne Verantwortung keine Freiheit. Das heisst, wir gestalten unser Leben. Dort wo wir leben, dort wo wir arbeiten, dort dürfen wir Zeugnis sein – und unsere «Herkunft» leben. Sie darf sichtbar sein. Uns nicht an Mobbing beteiligen. In Menschen investieren, sie begleiten, das hören, wo andere einfach darüber hinweggehen. Wahrnehmen. Dort wo unsere Interessen sind, dort sollten wir auch arbeiten. Ganz einfach darum, weil wir unsere Überzeugung und Visionen so am besten leben können.

Weiterführende Linktipps:

Spontan würden die meisten Menschen diese Frage mit «Ja» beantworten.

Doch woran könnte es liegen, wenn der Erfolg ausbleibt? Und wie wird man erfolgreich?

«Was immer Sie tun, seien Sie gut darin!»

Nachhaltigen Erfolg zu haben bedeutet vielfach, auf einem Gebiet ein Experte zu sein. Das setzt Begabung und Leidenschaft voraus. Erfolge stellen sich da ein, wo Talent vorhanden ist. Wo Menschen das tun, was ihnen wichtig ist und was sie gut können. Nach dem Motto: «Was immer Sie tun, seien Sie gut darin!»

Nach jahrelangem Engagement in der jeweiligen Sache, der Kompetenzsteigerung und Fokussierung, stellt sich der Erfolg von selbst ein. So ist das Ergebnis eher «Zufall», als ein ursprünglich angestrebtes Ziel. Auch das berühmte Körnchen Glück, «zur rechten Zeit am richtigen Ort zu sein», spielt hier mit.

In kleinen Schritten zum Erfolg

Zielstrebiger, unermüdlicher Arbeitseinsatz, sowie der Drang nach ständiger Weiterentwicklung werden oft übersehen. Ausdauer, Kontinuität, nicht aufgeben und dran bleiben, verlangen nach der Bereitschaft zu Selbstdisziplin.

Nachdenken

Erfolge sind das Ergebnis unzähliger kleiner und beständiger Schritte.

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt, jedes Ziel wird nur dann erreicht, wenn man bereit ist, den Weg auch zu gehen. Aber Achtung: viele Ziele brauchen Zeit. Sie müssen darum unbedingt realistisch sein und es muss genügend Zeit eingeplant werden.

Stärken entdecken

Entdecken Sie Ihre Stärken, fokussieren und konzentrieren Sie Ihre Energie auf diese Kernbereiche und entwickeln Sie einen «längeren Atem». Geben Sie nicht zu schnell auf. Selbstverantwortung, Mut und Leidenschaft kennzeichnen das Denken erfolgreicher Personen. Dauerhaft erfolgreiche Menschen denken, handeln und entscheiden anders.

Definieren Sie Ihre Vorstellung von Erfolg

Jeder Mensch hat seine eigene Vorstellung von einem erfolgreichen Leben. Doch Erfolg bedeutet nicht (nur) beruflicher Erfolg, Karriere, Verdienst, Anerkennung oder Macht. Erfolgreich ist auch, wer eine stabile Gesundheit hat und wer zufrieden stellende Beziehungen lebt. Wer Kinder zu glücklichen und selbstbewussten Persönlichkeiten erzieht.

Nachdenken

Formulieren Sie Ihre Erfolgsvorstellung und halten Sie diese schriftlich fest.

Das verhilft zur Klarheit, welches Ziel Sie verfolgen. Und beim Niederschreiben Ihrer Vorstellungen machen Sie bereits einen Schritt auf ihr Ziel zu.

Ohne Versagen kein Erfolg

Versagen wird meist negativ wahrgenommen, ist aber unumgänglich auf dem Weg zum Erfolg. Jeder Erfindung gehen zahlreiche Momente des Misserfolges und Versagens voraus. Die Energie, sich während mehrerer Jahrzehnte auf die gleiche Sache zu konzentrieren, führt letztendlich zu einer unvergleichlichen Leistung. Doch der Aufbau von Kompetenz braucht Zeit. Es wird erzählt, dass Thomas Alva Edison nach 9999 misslungenen Versuchen, die perfekte Glühbirne zu bauen, nicht etwa entmutigt war, sondern gesagt hat: «Ich habe einfach 9999 Wege gefunden, die Glühbirne nicht zu erfinden.» Diese Geschichte ist zwar nicht zu 100 % belegt, Fact ist, Edison hatte x Versuche vorgenommen und nie aufgeben…

Lebensstil erkennen und neue Wege gehen

Im Lauf der Zeit haben wir uns ganz bestimmte Verhaltensmuster angeeignet, die sich durch den persönlichen Lebensstil entwickelt haben. Eingeschliffene Muster können uns jedoch hindern, neue Wege zu beschreiten. Wo Sie einen neuen Weg gehen, ist es notwendig, den Boden solange zu begehen und zu ebnen, bis er zu einer guten Strasse wird. Das erfordert ständiges Begehen dieses Weges und beharrliches Wiederholen von einzelnen Schritten.

Erfolg verändert das Leben

Erfolg verändert das Leben – nicht nur das berufliche, sondern auch das persönliche. Er ist eine Herausforderung. Mit Erfolg muss man umgehen können. Deshalb ist auch der Charakter gefordert. Wer einen guten Charakter gepflegt hat, trägt nachhaltig zum Gelingen seines Lebens bei. Nur durch Selbstbeherrschung haben Menschen gute Erfolgschancen. Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein und Selbstdisziplin sind unverzichtbar für nachhaltigen Erfolg.

Erfolg hat stark mit Willen und Ausdauer zu tun und mit dem bewussten Entscheid, Leben gezielt zu gestalten.


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Erfolg haben – Tipp

Erfolg kann unterschiedlich sein. Neben dem finanziellen, kann man auch im zwischenmenschlichen Bereich Erfolg haben. Zum Beispiel, wenn man Konflikte frühzeitig erkennen und ein schlimmeres Ausmass verhindern kann.

Oder wenn durch das richtige Wort zur richtigen Zeit Trost gespendet werden kann. Wenn jemand in einer schwierigen Situation begleitet und in zum Beispiel in ein neues berufliches Umfeld begleitet werden kann. Das ist ebenfalls Erfolg. Nachhaltiger Erfolg!

Hier unser Tipp für eine nebenberufliche Ausbildung, die solche Erfolge möglich macht.

Coaching Ausbildung, Region Zürich

Coaching Ausbildung, Region Zürich


Konflikte aushalten, austragen oder verhindern?

Alltag im Familienleben

Eine alltägliche Szene in einer Familie mit Teenies: Die vierzehnjährige Tochter dreht die Musiklautstärke am Computer so auf, dass alle weiteren Personen im ganzen Haushalt mithören «dürfen». Übrigens hat sie noch zwei Freundinnen zu Besuch. Das Ganze klingt für Aussenstehende nach einer Party im Hühnerstall. Ob es jemand stört, interessiert die Teenies nicht.

Daraufhin reklamiert der ältere Bruder, weil er sich nicht mehr auf seine Arbeit konzentrieren kann. Inzwischen greift der jüngere Bruder ins Geschehen ein und hört seine Musik, ebenso laut, da seine Schwester ja auch «darf». Ein konstruktives Gespräch mit der Tochter ist fast nicht möglich, weil ja noch Besuch da ist und sie ihr «Gesicht» verlieren könnte. Jeder fühlt sich benachteiligt und sieht die Dinge nur aus dem eigenen Blickwinkel. Wie greift man hier am besten ein? Oder gilt es, die Situation einfach auszuhalten?

Alltag im Berufsleben

Die Wirtschaftslage hat sich verschlechtert und es gibt diverse belegbare Gründe, warum der Umsatz zurückgegangen ist. Trotzdem wird dem verantwortlichen Verkaufsmitarbeiter ein Vertrag mit höheren Zielen vorgelegt. Hinweise seinerseits werden übergangen, verbunden mit einer subtilen Drohung der Kündigung.

Nachdenken

Mit Coaching den Blickwinkel wechseln

Beide Szenen beschreiben eine Beziehung zwischen Menschen. Menschen, die aufeinander angewiesen sind und bei gemeinsamen Zielen sich ergänzen und mehr erreichen würden. In der Regel gibt es zwei Möglichkeiten für die Sicht der Dinge. Eine destruktive und «ich-orientierte» und eine konstruktive und «wir-orientierte».

Im Fall der Teenietochter ist es wichtig, nicht nur die aktuelle Situation zu beurteilen. Vorausgegangen ist die spontane Idee für ein soziales Projekt. Sie möchte eine Tanzaufführung anbieten und dort Geld für einen Spielplatz sammeln. Dazu hat sie ein paar ihrer Kolleginnen persönlich angefragt und alle waren bereit, mitzumachen. Eine gute Sache also! Andere Teenies sind ideenlos und hängen irgendwo herum.

Mit Coaching Ziele realistisch und teamrelevant machen

Mit Coaching Ziele realistisch und teamrelevant machen

Im Fall des Verkaufsmitarbeiters ist die gewünschte Umsatzsteigerung nachvollziehbar, sofern der Mitarbeiter tatsächlich noch Potenzial und auch die nötige Unterstützung im Team hat. Diese Veränderungen müssten mit ihm zusammen erarbeitet werden. Die Meinung des Verkaufsmitarbeiters sollte wichtig genommen werden. Wird sie das nicht, entsteht Frustration was sich allgemein negativ auswirkt. Unrealistische Ziele sind demotivierend und nützen niemandem etwas.

Motivation ist eine Frage der Beziehung und Ziele

Vieles im Leben ist eine Frage der Beziehung. Beziehung nimmt, neben sich selbst, auch den anderen ernst und setzt sich mit ihm, seinen Bedürfnissen, Gedanken und Wünschen auseinander. Sie ist auch bereit, einen Weg mitzugehen, der manchmal ganz unlogisch erscheint. Ein Mitarbeiter ist zwar leicht ersetzbar, hinterlässt aber doch Kunden, die zufrieden waren und genau seine Betreuung schätzten. Einen neuen Mitarbeiter einzustellen und auf den gleichen Stand zu bringen, kostet wesentlich mehr, als einen langjährigen neu zu motivieren.

Deshalb gilt: Motivation vor Frustration

Der Mitarbeiter erhält bei der Zielvorgabe ein Mitspracherecht. Seine Ideen und seine Initiative sind gefragt. Die kleinen und grossen Dinge des Lebens wurden immer durch motivierte Menschen und ihrer Bereitschaft, Schritte ins Ungewisse zu tun, lanciert. Wer Vertrauen und Wertschätzung erhält, wird unbewusst mehr leisten und sich mehr einsetzen. Der Unterhaltungskonzern Saturn wirbt mit einem Werbespruch: «Es ist alles eine Frage der Technik.» Auf die hier beschriebene Situation umgemünzt würde das in etwa heissen: «Es ist alles eine Frage der Beziehung und Motivation.»

Coaching: Umgang mit Konflikten, eine Frage der Beziehung

Coaching: Umgang mit Konflikten, eine Frage der Beziehung

Die Sicht von aussen

In der sehr leistungsorientierten Gesellschaft fehlt oft Zeit zum Innehalten. Man stresst von einem Termin zum anderen. Doch erst das Innehalten, das Heraustreten, zum Beispiel aus einer Konfliktsituation, ermöglicht eine Aussenansicht. Ein externer Coach macht sich ein Bild (Aussensicht) über eine Situation.

Nachdenken

Oftmals sind es Lebensstile und traditionelle Familien- oder Firmenkulturen, die bei näherem Betrachten keinen Sinn ergeben.

Man hat es bisher «einfach so gemacht». Wer am Ertrinken ist, sieht nur noch Wasser und unter Umständen aus lauter Angst das Rettungsboot nicht.

Der Wiener Arzt und Begründer der Individualpsychologie Alfred Adler hat bewusst Schüler, Lehrer und Eltern «an einen Tisch» gebracht. Alle durften ihre Sicht der Dinge schildern. Das war notwendig, um eine festgefahrene Situation erfassen zu können. Dabei geht es nicht um die Frage der Schuldzuweisung, sondern um die Klärung einer Situation. Wenn ein Schüler (wieder) motiviert ist, profitiert auch der Lehrer, die Schule und letztendlich die Wirtschaft.

Die Sicht von innen

Dass alle beteiligten Parteien von der Klärung eines Konfliktes profitieren, läuft Gefahr, vergessen zu gehen. Zuviel persönliche Motivation, eigene Ziele und bisherige Erfahrungen können einer Lösung im Weg stehen. Timothy Gallwey, der Gründer von Coaching, hat es sehr treffend formuliert: «Der Gegner im eigenen Kopf ist viel schlimmer, als der Gegner auf der anderen Seite des Netzes.» Gallwey war Tennisspieler und hatte erkannt, dass Gedanken einen sehr grossen Einfluss auf Motivation und Leistung haben. Seine Erfahrungen hat er im Buch «The Inner Game» festgehalten.

Coaching fördert

Teamsport deckt es immer wieder auf: Der Trainer / Coach muss seine Mannschaft, aber auch jeden einzelnen Spieler kennen und auch den Gegner einschätzen können. Das kann matchentscheidend sein! Ein typisches negatives Beispiel ist der Auftritt der französischen Fussballnationalmannschaft an der WM in Südafrika. Interner Streit und Machtkämpfe haben auch auf dem Rasen negative Spuren hinterlassen.

Der Gegner in meinem Kopf

Ein Team ist eine Mischung von sichtbaren und unsichtbaren Talenten und versteckten Widerständen («Der Gegner im eigenen Kopf»). Der Coach hat die Aufgabe, alles zu einem erfolgreichen Team zu formen. Widerstände kann er nur entlarven, indem er die Sichtweisen der Spieler aufdeckt und deren Stärken fördert. Je mehr er dies erreicht, umso erfolgreicher wird das Team. Das Kollektiv, das sogenannte «Wir-Gefühl»; wird gestärkt. Dies gilt auch für Firmenteams oder Familien. Vorwürfe und stures Beharren auf der eigenen Sicht wirken bremsend.

Familien- und Firmentraditionen, Lebensstile und ehrgeizige Ziele beruhen auf Erfahrungen, die in Gefahr stehen, ohne kritische Hinterfragung als positiv gewertet zu werden. Die Kunst ist es, solche eingeschliffene Verhaltensweisen auf konkrete Situationen und die veränderte Gesellschaft konstruktiv anzupassen. Dazu braucht es innere Flexibilität und eine möglichst neutrale Meinung, die unterscheiden kann, welche Traditionen und Erfahrungen Beziehungen und das Zusammenleben fördern.

Das ist das Ziel von Coaching!

Ganzer Artikel «Coaching – konstruktiver Umgang mit Konflikten» als PDF

Die unbekannte Psychologie und ihre Klischees

«Matto regiert» – mit diesem Buch gelang dem Schweizer Autor Friedrich Glauser ein Bestseller. Glauser gilt als einer der ersten deutschsprachigen Krimiautoren. Der Protagonist von «Matto regiert», Wachmeister Studer, «blickt hinter die Kulissen psychiatrischer Theorien und Therapien» und versucht einem Verbrecher auf die Spur zu kommen – doch nicht nur das. Denn Wachmeister Studer hat es in diesem speziellen Fall mit «Matto, dem Geist des Wahnsinns» zu tun, der «überall regiert und seine silbernen Fäden spinnt…». (Quelle: Wikipedia)

Die Angst vor der Psychologie

Glausers Buch hat Vorstellungen von einem «Irrenhaus», wie es darin zu und her geht, und auch das Bild von der damaligen Psychologie geprägt. Menschen, die nicht mehr «normal» sind, werden von sogenannten Fachpersonen behandelt, bei denen Otto Normalverbraucher ebenfalls die «Normalität»» anzweifelt. Klischees oder Wahrheit? Nur wer selbst betroffen ist, wer Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt hat, kann sich dazu konkret äussern.

Ursprung der Psychologie

Geht man der Geschichte der Psychologie nach, so tauchen insbesondere drei Namen auf:

  • Sigmund Freud: Begründer der Psychoanalyse – Frage nach Grund, Kausalität (Ursache – Wirkung) steht im Vordergrund.
  • Carl Gustav Jung: Begründer der Analytischen Psychologie – unbewussten Einflüsse auf die Psyche des Menschen
  • Alfred Adler: Begründer der Individualpsychologie – Zweck von Symptomen wie Lebensäusserungen (die Lehre von Abläufen sowie Lebewesen und deren Verhalten). (Quelle: Ausbildung-Tipps.ch)

Diese drei Persönlichkeiten haben die menschliche Psyche erforscht und viel Pionierarbeit in der Erforschung von psychischen Krankheiten geleistet. Die Psychologie hat sich etabliert und die Angst vor dem «unheimlichen Seelenklempner» ist seltener vorhanden. Psychologie sollte in erster Linie zur Unterstützung und Förderung von Menschen angewendet werden – im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe.

Fundierte Psychologie Ausbildung

Menschen, die irgendwie und irgendwo entgleisen, sei es körperlicher oder psychischer Art, wird es vermutlich immer geben. Mit zunehmendem Druck in der Wirtschaft, wird das soziale Leben nicht verschont bleiben. Beruf und Privatleben verschmelzen immer mehr. Der Raum zur persönlichen Abgrenzung, zum «unangetasteten» Privatleben wird immer kleiner. Der Druck entwickelt sich schneller und mehr als es die eigene Psyche vermag.

Kompetenz dank fundierter Psychologie Ausbildung.

Kompetenz dank fundierter Psychologie Ausbildung.

Nachdenken

Psychologie und Lebensberatung haben in diesem herausfordernden Umfeld einen wichtigen Stellenwert.

Fachkundige Beratung sollte darum rechtzeitig eingesetzt werden. Dann, wenn die drohende «Entgleisung» noch vermieden und grösserer Schaden abgewendet werden kann.

Wer in einer Beraterfunktion tätig  ist oder es werden möchte, sollte daher eine fundierte fachspezifische und bewährte Grundschule im Bereich der Psychologie absolvieren. Ein Beispiel dafür ist die Akademie für Individualpsychologie, eine berufsbegleitende Psychologie Ausbildung.