Studien belegten, dass Safran bei leichten und mittelschweren Depressionen den synthetischen Antidepressiva nicht unterlegen ist. Das Schöne:
Die Einnahme von Safranpräparaten führte nicht zu Nebenwirkungen (Müdigkeit, Benommenheit, Kopfschmerzen, Verstopfung, Impotenz, Zittern etc.), wie sie bei synthetischen Antidepressiva auftreten. Safran wirkt an verschiedenen Nerven-Schaltstellen im Gehirn. Es hemmt erregende Botenstoffe wie Glutamat, Monoaminoxidase (Abbau von Serotonin, Dopamin und Noradrenalin) und zudem verschiedene Entzündungs-Botenstoffe.
(Quelle: Safran – Rotes Gold für mehr Lebensfreude! plantavita Ratgeber).
Das schreiben Fachstellen über die Wirkung von Safran gegen Depression
Nachfolgend zwei Beispiele:
Deutsche-Apotheker-Zeitung.de schreibt im Artikel «Phytoforschung – Safran gegen Depressionen»: «Die Untersuchungen zeigten für Safran eine bessere Wirkung als Placebo bzw. eine Gleichwertigkeit mit der Standardmedikation. Zwei kürzlich publizierte Metaanalysen bewerten diese Studien übereinstimmend durchaus positiv und sehen klinisches Potenzial in der Anwendung von Safranextrakt auch bei einer ‚major depression‘».
Apotheke-Balsthal.ch schreibt im Artikel «Safran – ein besonderes Gewürz für den Geist»:
«So wirkte Safran entweder besser als Placebo oder gleich gut wie etablierte Antidepressiva. Wichtig für die Wirkung scheint der Inhaltsstoff Crocetin zu sein, welcher Stresssignale dämpft. Andere Inhaltsstoffe erhöhen zusätzlich den Nervenbotenstoff Serotonin, welcher für das Wohlbefinden wichtig ist.»
Menschen sind idividuell – und Medikamente oder Nahrungsergänzungen wirken auch individuell
Depression ganzheitlich angehen
Wenn unser Körper und unsere Psyche nicht das leisten können, was man unter «normal» versteht, greifen wir ergänzend zu Nahrungsmittelergänzungen oder Medikamenten. Je nachdem, wie stark eine Depression ist, braucht es medikamentöse Unterstützung und professionelle Hilfe und Betreuung.
Wir können viel selbst tun! Aus dem Kopf gehen. Ausreichende Bewegung wirkt stimmungsaufhellend. Sie hilft uns von schweren Erlebnissen und Gedanken zu distanzieren – und so auch andere Sichtweisen zuzulassen.
Dazu eine ausgewogene Ernährung und genügend Schlaf. Wenn das ganze System gestärkt wird, ist die Wahrscheinlichkeit eines Erfolges viel höher. Mehr über Good mood food lesen Sie hier.
Die Einnahme von Safran weckt berechtigte Hoffnung. Eine Reduktion allfälliger synthetischer Antidepressiva ist auf jeden Fall mit dem zuständigen Arzt oder der Ärztin zu besprechen.
© christliche-lebensberatung.ch – überarbeitet am 1.8.2025, Andreas Räber
Autor
Andreas Räber, Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach, Autor von zahlreichen Blogs und Kurzgeschichten. Er gehört zu den Menschen die Nahrungsergänzungen aus persönlicher Überzeugung in seine Ernährung integriert haben.





















